Klare Ansage

Modeschöpferin Christa de Carouge wirft Ballast ab

Die Modeschöpferin Christa de Carouge hat sich vorgenommen, Ballast abzuwerfen: Sie räumt ihre Eigentumswohnung auf und behält nur das nötigste. Loslassen, sagt sie, bereitet ihr keine Mühe. Und spätestens in sieben Jahren "ist Schluss".

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Die Modeschöpferin Christa de Carouge in ihrer Ausstellung im Kunsthaus Zug. Als nächstes Projekt eliminiert sie alles aus ihrer Wohnung, was nicht absolut nötig ist. Kleider beispielsweise benötigt man nur zwei, sagt sie - eins am Körper, das andere in der Wäsche.

Die Modeschöpferin Christa de Carouge in ihrer Ausstellung im Kunsthaus Zug. Als nächstes Projekt eliminiert sie alles aus ihrer Wohnung, was nicht absolut nötig ist. Kleider beispielsweise benötigt man nur zwei, sagt sie - eins am Körper, das andere in der Wäsche.

Keystone/ALEXANDRA WEY

"Ich will nicht im Spital oder Altersheim sterben", sagte die 81-Jährige der "Schweizer Familie". Deshalb sei sie Mitglied bei der Sterbehilfeorganisation Exit. "Ich habe ja nur noch Sushi, meinen Hund, und der ist auch schon elf Jahre alt".

Im Moment hat sie aber noch gut zu tun: Sie fährt regelmässig ins Kunsthaus Zug, wo letzte Woche eine Ausstellung über sie eröffnet wurde, und veranstaltet dort Führungen.