Jugendfilme

Regisseur Fatih Akin findet viele Jugendfilme "albern und peinlich"

Der deutsche Regisseur Fatih Akin ist von vielen Kinofilmen für junge Leute enttäuscht. "Wenn ich den Jugendkram von heute sehe, "Transformers" oder "The hunger Games", kann ich damit nicht viel anfangen".

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Regisseur Fatih Akin findet deutsche Jugendfilme "doof" - sein "Tschick" natürlich ausgenommen. (Archivbild)

Regisseur Fatih Akin findet deutsche Jugendfilme "doof" - sein "Tschick" natürlich ausgenommen. (Archivbild)

Keystone/AP/DOMENICO STINELLIS

Auch deutsche Jugendfilme, "die finde ich alle nicht geil. Die sind mir zu doof", sagte Akin der "Berliner Zeitung". Er meine das nicht arrogant, aber viele solcher Filme seien "albern und peinlich".

Der Hamburger Filmemacher ("Gegen die Wand") bringt kommende Woche die Verfilmung von Wolfgang Herrndorfs Abenteuerroman "Tschick" in die Kinos. Der verstorbene Autor selbst bezeichnete sein Werk als Jugendroman, Akin dagegen nennt das im Interview eine Fehleinschätzung. "Ich glaube auch, dass diese gewisse Nostalgie, mit der er geschrieben hat, bei den Erwachsenen Anklang gefunden hat."