Religionsfreiheit

Über 50'000 Unterschriften für Christen in islamischen Ländern

Die Arbeitsgemeinschaft Religionsfreiheit (agr) beanstandet die prekäre Menschenrechtssituation in islamischen Ländern. Sie fordert von der offiziellen Schweiz, sich entschiedener für die Anliegen von Christen in islamischen Ländern einzusetzen.

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Christen im Irak (Archiv)

Christen im Irak (Archiv)

Keystone

Um der Forderung Gewicht zu verleihen, überreichte die Arbeitsgemeinschaft am Freitag dem Sekretariat der Rechtskommissionen des Parlaments eine von über 50'000 Personen unterzeichnete Petition mit dem Titel "Mehr Religionsfreiheit und Gleichberechtigung für Christen in islamischen Ländern".

Die christlichen Menschenrechtsorganisationen hoffen darauf, dass parlamentarische Delegationen bei Besuchen in islamischen Ländern das Thema aufgreifen und dokumentierte Einzelfälle ansprechen, wie sie am Freitag bekannt gaben.

Gleichzeitig fordert die Arbeitsgemeinschaft der Schweizerischen Evangelischen Allianz von den islamischen Ländern volle Religionsfreiheit für Christen. Diese würden oft "um ihres Glaubens Willens diskriminiert, verhaftet, verurteilt, eingesperrt, gefoltert und in Einzelfällen sogar getötet", teilte die agr mit.