PROMIS AM AUTOSALON: Pink und Schwarzenegger stehen auf Cabrios

Zwei Superstars und auch sonst viele Prominente erweisen auch dieses Jahr dem Genfer Autosalon die Ehre. Und sie stehen unisono hinter der Autoindustrie.

Drucken
Teilen
Im Zentrum des Medieninteresses: Arnold Schwarzenegger. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Im Zentrum des Medieninteresses: Arnold Schwarzenegger. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

«Ich bin zwar nicht gerade ein Autofreak», gestand US-Sägerin Pink («Ich fahre am liebsten Cabriolets»), die am VW-Konzernabend ganz locker vom Hocker aufsang. «Aber ein Reifenwechsel ist für mich kein grösseres Problem.» Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger, auch er ein Cabriolet-Fan, interessierte sich als Gast bei Audi-Vorstandschef Rupert Stadler vor allem für neue Umwelttechnologien in der Autowirtschaft. «Da müssen wir vor allem in Amerika noch viel besser werden», erklärte der frühere Filmstar («Terminator»).

Darauf achten Promis
Auf was vor allem achtet denn die Prominenz beim Autokauf? Miss Schweiz Whitney Toyloy (aktuelles Auto: Lancia Delta) und Mister Schweiz Stefan Weiler (Seat Leon Cupra) sind sich sogar in der Reihenfolge einig: «Aussehen, Energieeffizienz Sportlichkeit und Komfort.» Bei Ex-Skistar Bernard Russi, Schwingerkönig Jörg Abderhalden (beide Subaru Tribeca), Ex-Eislaufprinz Stéphane Lambiel und Snowboard-König Gian Simmen (beide Ford Kuga) kommt noch ein wesentliches Element dazu: Als Familienväter und Spitzensportler brauchen sie genügend Platz. «Wenn meine Tochter mich nach dem Ausgang um vier Uhr morgens anruft, sind da meistens vier bis sechs Leute heimzufahren», schmunzelte Russi.

Gross macht FCL Mut
Rennfahrerin Christina Surer (Seat Leon Cupra) legt Wert auf «sportliche Antriebe und schnittiges Aussehen», verlangt aber wie Skistar Didier Cuche (Audi A4), sein Ex-Kollege Primin Zurbriggen (Ford Kuga) und der Schwyzer Rennfahrer Marcel Fässler (Opel Zafira) «trotzdem und gleichzeitig einen so niedrigen Verbrauch» wie möglich. FC Basel-Fussballcoach Christian Gross (VW Tuareg) indes machte in Genf dem FC Luzern Mut: «Dieser Traditionsverein wird sicher nicht absteigen, ganz sicher nicht!»

Villiger, Freys Autokunde
SVP-Vizepräsident und Autounternehmer Walter Frey (Daihatsu Sirion und Range Rover) freute sich schliesslich, seine Tochter am Stand von Toyota begrüssen zu dürfen. Kathrin Frey absolviert nach der Matura beim japanischen Autobauer ein mehrmonatiges Praktikum. Über den Wahlvorschlag von Kaspar Villiger als UBS-Verwaltungsratschef freute sich Frey: «Herr Villiger ist ein Lexus-Kunde von mir – und zwar einer, der es auch in Autofragen immer ganz genau und präzis wissen will.»

André Häfliger, Genf