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PROMIS AM LAUBERHORN: Carlo Janka war Ueli Maurers Geheimtipp

Vorfreude auf Olympia in Vancouver kam am Samstag am 80. Lauberhorn-Abfahrtshit auf: Rekordverdächtige 32'000 Skifans bejubelten zusammen mit viel Prominenz den Sieg von Carlo Janka.
Bundesrat Ueli Maurer (links) gratuliert Lauberhorn-Abfahrtssieger Carlo Janka. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Bundesrat Ueli Maurer (links) gratuliert Lauberhorn-Abfahrtssieger Carlo Janka. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Herzhaft schüttelte Bundesrat Ueli Maurer dem Bündner Sieger die Hand: «Hervorragend haben sie das gemacht – sie waren mein Geheimfavorit!» Der Magistrat wusste, wovon er sprach: Vor dem Rennen nämlich war der sportliche Sportminister, der sich gerade auf den legendären Vasa-Langlauf vorbereitet, die längste Abfahrtsstrecke der Welt selber auf Skiern runter gefahren. In Fachkundiger Begleitung von Swiss Ski-Präsident Urs Lehmann, OK-Chef Viktor Gertsch sowie Matthias Reumund, dem Chef des Bundesamtes für Sport. «Ich brauchte natürlich etliche Minuten mehr als Janka», schmunzelte Maurer.

Was aber ist die Schweiz nach dem Janka-Triumph in Vancouver Wert? «Wir werden zehn Medaillen holen», erklärte Maurer. «Drei davon werden aus Gold sein. Skispringer Simon Ammann und Langläufer Dario Cologna gehören für mich zu den Gold-Anwärtern.» Adolf Ogi, Maurers Vor-Vorgänger im Amt, wagt eine noch bessere Prognose: «Es werden gleich viele Medaillen wie in Turin 2006 rausschauen, nämlich 14 Stück. Schliesslich winken Edelmetalle winken auch im Bob, Curling, Skicross, Snowboard und im Eiskunstlauf.» Mit 14 Medaillen sind auch Swiss Olympic-Präsident JörgSchild, «Völkl»-VR-Präsident Gregor Furrer, Ex-Skistar Walter Tresch (wurde am Freitag erstmals Grossvater) sowie Lauberhorn-Pressechef Hugo Steinegger«durchaus zufrieden».

Renggli stapelt tief
Swiss Ski-Präsident Urs Lehmann prognostiziert eine Medaille weniger. «13 ist schliesslich eine Glückszahl», schmunzelte der ehemalige Abfahrts-Weltmeister, der neben Didier Cuche nun auch Janka Abfahrts-Gold zumutet. «Ein volles Medaillen-Dutzend» sagt TV-Skiexperte Bernhard Russi voraus, der in Vancouver zum 11. Mal an Olympia dabei sein wird. Ex-FIS-Manager Paul Berlinger rechnet ebenfalls mit 12 Medaillen, TV-Co-Kommentatorin und Ex-Skistar Karin Roten sowie Skifabrikant Beni Stöckli mit 11, SRG-Generaldirektor Armin Walpen und Ex-«Descente»-Manager Bruno In-Albon mit 10 und «Völkl»-CEO Reto Furrer mit 9. Am tiefsten stapelt Sepp Renggli. «Ich habe auf acht Medaillen gewettet», erzählte die Sportreporter-Legende aus Kriens LU. «Denn ich lasse mich sehr gerne angenehm überraschen.»

Luzerner Catering
TV-Moderator Jörg Kachelmann, der für die ARD aus Vancouver über das Olympiawetter berichten wird, und FIS-Präsident Gian-Franco Kasper wagen gar keine Prognosen. «Bei den kanadischen Wetterkapriolen kann es mitunter durchaus zu Lotterien um den Sieg kommen», fürchten beide unisono. Nichts zu fürchten hatten die Chefs der VIP-Caterings am Lauberhornklassiker: Die 150-köpfige Crew des Grand Casino Luzern war derart gut eingespielt, «kein einziges Glas kaputt ging», als in drei Tagen 4500 Mahlzeiten serviert wurden, wie CEO Wolfgang Bliem stolz erzählte. Neben Autosalon Genf, der heuer ebenfalls 80 Jahre alt wird, ist Wengen der grösste Catering-Event des Luzerner Casinos.

André Häfliger

Mehr über das Lauberhornrennen lesen Sie am Sonntag im Sportteil der «Zentralschweiz am Sonntag».

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