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PROZESS RUPPERSWIL: Fall Rupperswil: Staatsanwältin fordert lebenslange Haft und Verwahrung

Am zweiten Tag des Prozesses um den Vierfachmord in Rupperswil vom Dezember 2015 kommen die Parteienvertreter zu Wort. Staatsanwältin Barbara Loppacher fordert eine lebenslängliche Freiheitsstrafe und lebenslange Verwahrung.
Die Anwälte der Angehörigen stellen am zweiten Prozesstag ihre Anträge. (Archivbild) (Bild: Walter Bieri/Keystone (13. März 2018))

Die Anwälte der Angehörigen stellen am zweiten Prozesstag ihre Anträge. (Archivbild) (Bild: Walter Bieri/Keystone (13. März 2018))

Am zweiten Tag des Prozesses um den Vierfachmord in Rupperswil vom Dezember 2015 kommen die Parteienvertreter zu Wort. Als Erste sprach Staatsanwältin Barbara Loppacher. Sie sagt, der Beschuldigte habe die Tat genau durchdacht und den Plan so umgesetzt. Er habe die Familie von Anfang an töten wollen. «Er wollte Macht ausüben», sagt Loppacher. Kurz nach der Tat hatte der 34-Jährige weitere Taten geplant. Er habe sogar mit dem gepackten Rucksack vor der Tür einer Familie im Kanton Solothurn gestanden. Im Gefängnis verhält sich der Beschuldigte gemäss Loppacher wie ein Mustergefangener. «Daraus kann aber keine Strafmilderung abgeleitet werden.» Sie fordert die Höchststrafe: Eine lebenslängliche Freiheitsstrafe und eine lebenslängliche Verwahrung. Loppacher erachtet die Rückfallgefahr als gross.

Nach Loppacher sind die fünf Anwälte der Opferangehörigen an der Reihe. Insgesamt werden ihre Voten rund anderthalb Stunden dauern. Sie werden voraussichtlich die Strafanträge der Anklage unterstützen und hohe Geldforderungen für ihre Mandanten stellen.

Anschliessend plädiert die Pflichtverteidigerin des Beschuldigten, Renate Senn, rund drei Stunden lang. Sie dürfte vor allem versuchen, eine Verwahrung für ihren Mandanten abzuwenden. In der Folge haben alle Parteienvertreter nochmals das Wort.

Und schliesslich hat der Beschuldigte selbst Gelegenheit zu einem Schlussswort. Die Urteilseröffnung ist für Freitag vorgesehen. (sda/red)

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