Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

RECYCLING: Ein Haus aus städtischem Abfall

In Dübendorf ziehen zwei Studenten in eine Drei-Zimmer-Wohnung, die ganz aus wiederverwendbaren, wiederverwertbaren oder kompostierbaren Materialien konstruiert ist. Zum Beispiel aus Altpapier, Altglas, Jeans und Pilzen.
Bruno Knellwolf
Die Studenten werden ins mittlere Wohnmodul einziehen … (Bild: Zooey Braun, Stuttgart)

Die Studenten werden ins mittlere Wohnmodul einziehen … (Bild: Zooey Braun, Stuttgart)

Bruno Knellwolf

Ganz gemütlich sieht es aus in diesem Wohnmodul mit der grossen Glasfassade, das aus Abfall und nachwachsenden Rohstoffen gebaut worden ist. Einziehen werden zwei Studierende in eine Wohnung, die auch ein Labor ist und vor kurzem im modularen Forschungshaus namens Nest der Empa und der Eawag in Dübendorf eröffnet worden ist. Das Wohnmodul ist ein Gegenentwurf zur fortschreitenden Wegwerfmentalität. Es soll dazu beitragen, dass in der Bauindustrie weniger der immer knapper werdenden Ressourcen verbraucht werden. Und dass die Mehrfachnutzung und Rezyklierbarkeit von Materialien besser erforscht und dieses Wissen dann später im Bau genutzt wird.

Der Clou dieses Wohnmoduls in der zweiten Etage besteht nicht nur aus der Verwendung von Recyclingmaterial. Ein Haus dieser Art soll auch wieder zurückgebaut und wenigstens zu Teilen an einem anderen Ort wieder genutzt werden können. Deshalb wird nichts in diesem Haus, das auf einer Holzkonstruktion basiert, verklebt. Strukturen und Materialien könnten nach dem Rückbau vollständig und sortenrein wieder- oder weiterverwendet, rezykliert oder kompostiert werden.

Das Konzept für diese Nest-Unit «Urban Mining & Recycling» der Empa stammt von Werner Sobek mit Dirk E. Hebel und Felix Heisel (Universität Stuttgart und Karlsruher Institut für Technologie KIT).

… und dieses im Alltag testen. (Bild: Zooey Braun, Stuttgart)

… und dieses im Alltag testen. (Bild: Zooey Braun, Stuttgart)

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.