ROSE D'OR: Die Glamour-Girls Jennifer und Sofia

Mit viel Glanz und Gloria ging am Dienstagabend im KKL Luzern das diesjährige Rose d'Or-Fernsehfestival zu Ende. Zwei Serienstars waren die Sterne des glamourösen Abends.

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Die beiden Stars des Abends: Sofia Milos («C.S.I.», links) und Jennifer Gareis («Reich und Schön»). (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Die beiden Stars des Abends: Sofia Milos («C.S.I.», links) und Jennifer Gareis («Reich und Schön»). (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Der Glamour am TV-Festival Rose d'Or kam aus Amerika, Italien, Griechenland und der Schweiz: Die Serienstars Jennifer Gareis («Reich und Schön») aus Pennsylvania und die in Zürich geborene griechisch-italienische Schauspielerin Sofia Milos («C.S.I.») waren die Stars am Dienstagabend an der feierlichen Verleihung der Awards im KKL Luzern. Eines haben die beiden Beautys gemeinsam: «Am Fernsehen schauen wir am liebsten Komödien oder lustige Filme, wir wollen lachen vor dem Bildschirm, das Leben ist ernst genug», erklärten beide am Schlussabend unisono. «Unterhaltung, auch am Fernsehen, braucht der Mensch vor allem in Krisenzeiten», analysierte der Zürcher Festival-Besitzer und Eventmanager Freddy Burger, der sich «Nachrichten als Pflicht» im Fernsehen anschaut. «Das zeigt eindrücklich der Erfolg unserer jüngsten Tourneen: Udo Jürgens war zu 97 Prozent ausverkauft, Pepe Lienhard zu 90 Prozent.»

Haefligers Schwester mit Gubser zur Schule
Auf dem roten Teppich lernten sich Schauspieler Stefan Gubser («Ich schaue am liebsten Dokumentarfilme») und Lucerne Festival-Intendant Michel Haefliger («Ich bevorzuge Fussballspiele der Champions League») kennen. «Haben sie eine Schwester die Christina heisst?», fragte Gubser. «Ja klar, sie ist mit dem österreichischen Schauspieler Heinz Marecek verheiratet», erklärte Haefliger. «Gibt?s ja nicht», lachte Gubser. «Ich habe mit ihr in Wien die Schauspielschule absolviert.» So klein kann die Welt auch auf einem grossen Teppich in Luzern sein! Diesen schritt auch Starkomiker Massimo Rocchi mit seiner Freundin Dagmar Klauer ab. «Ich bin ein 'Arena'-Fan am Freitag. Und ich liebe 'Giacobbo und Müller' am Sonntag – und natürliche den 'heiligen' Kurt Aeschbacher am Donnerstag», verriet der stets gutgelaunte Berner mit italienischen Wurzeln.

Lys Assia hatte einen bösen Sturz
Ingrid Deltenre, die Direktorin des Schweizer Fernsehens, mag vor allem «spannende Filme», der bündner Ex-Nationalrat Duri Bezzola«Nachrichten, Skirennen und fast alle rätoromanische Sendungen», Luzerns Stadträtin Ursula Stämmer-Horst«alte Heimatfilme, am liebsten in schwarz-weiss». Lys Assia mag diese neben «guten Musik-Shows» auch. Die Sängerin hatte kürzlich eine Schrecksekunde: «Ich fiel von einem Klappstuhl auf den Rücken, muss Medikamente nehmen. Ich hatte Glück, denn ich könnte gelähmt sein», erzählte sie ziemlich aufgeregt. «Benissimo»-Regisseur Max Sieber und Choreografin Nadine Imboden schliesslich mögen die gleichen Gute-Nacht-Geschichten: «Die Nachrichten am Fernsehen.»

André Häfliger

HINWEIS
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Impressionen der Preisverleihung: