ROSE D'OR: Prominente verraten ihre Fernseh-Vorlieben

Mit der feierlichen Verleihung der Awards ging am Dienstagabend im KKL in Luzern das Festival Rose d' Or der wichtigsten Fernseh-Produzenten der Welt zu Ende. Stargast des Abends war Kiera Chaplin, die vor 500 Gästen eine Trophäe übergab.

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Stargast des Abends: Kiera Chaplin, die Enkelin von Charly Chaplin. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Stargast des Abends: Kiera Chaplin, die Enkelin von Charly Chaplin. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Die Enkelin des unvergesslichen Charlie Chaplin weilte zum ersten Mal in Luzern. «Ich hatte zwar schon viel von Luzern gehört, aber dass es mit dieser herrlichen Kulisse mit See und Bergen sowie den vielen netten Menschen so schön ist, hätte ich mir nicht gedacht.», schwärmte Kiera Chaplin.

Etwas glamouröser war der Auftritt von Magdalena von Podolski. Die Deutsche Komödiantin war in der Comedy-Kategorie nominiert, ging aber leer aus. «Macht nichts», lachte sie fröhlich. «Die Nomination und die Reise nach Luzern waren Ehre genug.»

Ein Comedy-Fan ist auch Marc Furrer, der Präsident der eidgenössischen Kommunikations-Kommission ComCom. «Am liebsten schaue ich die neue Serie 'Giacobbo/Müller' im Schweizer Fernsehen. Daneben vor allem aber auch Eishockey», erzählte Furrer, der auch Präsident der Schweizer Eishockeys-Liga ist.

Bühnenlegende Walter Roderer indes mag am Fernsehen vor allem Talk-Sendungen wie die «Arena» im Schweizer Fernsehen oder «Talktäglich» auf TeleZüri. «Ich sehe am liebsten mich selber», lachte Sängerin Lys Assia. Im Ernst fügte sie bei: «Ich mag gute Unterhaltungssendungen und spannende Krimis. Aber leider kommen die immer nur spät am Abend . . . »

Deltenre mag «Der Match»
SRG-Generaldirektor Armin Walpen enthielt sich höflich der Stimme. «Was ich am liebsten sehe, darf ich erst in zehn Jahren nach meiner Pensionierung sagen», schmunzelte der Walliser. SF-Direktorin Ingrid Deltenre hat im Moment eine grosse TV-Präferenz: «Der Match auf unserem zweiten Kanal mit den Promi-Kickern aus Weggis.» Pech: Gestern Abend verpasste Deltenre just die Folge mit dem kickenden Stargast Michael Schumacher . . .

Luzerns Stadtpräsident Urs W. Studer sieht sich vor allem die Nachrichten- und Sport-Sendungen auf dem Wiederholungskanal SFinfo an. «Gute Krimis und Sport» zieht sich der Luzerner FDP-Nationalrat Georges Theiler am liebsten rein. «Vor allem Handball.» Kein Wunder: Andy Schmid, der Sohn von Theilers Partnerin Erika Schmid, ist Handball-Crack in der Nationalmannschaft und bei Amicitia Zürich. Werber und Satiriker Frank Baumann schliesslich schaut am liebsten Wissens-Sendungen wie «Nano» oder «Galileo» sowie «fünfstündige Kultur-Dokumentationen auf Arte».

André Häfliger