SCHIFFSUNGLÜCK: Ermittler beantragen Haft gegen Kapitän

Die Staatsanwaltschaft in Südkorea hat nach dem Untergang der Fähre «Sewol» einen Haftbefehl gegen den Kapitän beantragt. Auch gegen zwei weitere Crewmitglieder seien Haftbefehle beantragt worden, berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap am Freitag.

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Südkoreanische Einsatzkräfte markieren mit Bojen die Stelle, an welcher die Fähre Sewol gesunken ist. Noch immer werden Passagiere vermisst. (Bild: Keystone)

Südkoreanische Einsatzkräfte markieren mit Bojen die Stelle, an welcher die Fähre Sewol gesunken ist. Noch immer werden Passagiere vermisst. (Bild: Keystone)

Den Ermittlern zufolge wurde die Fähre zum Unglückszeitpunkt von der dritten Offizierin gesteuert. Wo sich der Kapitän aufhielt, ist offen. Dem Kapitän wird vorgeworfen, das sinkende Schiff als einer der ersten verlassen zu haben. Die Fähre war am Mittwoch vor der Südwestküste Südkoreas gesunken. 270 Passagiere gelten weiter als vermisst.

sda/spe