SCHLAGER: Musikantenstadl: Posse um Andy Borg

Das altehrwürdige «Muskantenstadl» droht aus dem Programm zu kippen. Moderator Andy Borg versucht, auf den sozialen Medien einen Protest auszulösen, was den Verantwortlichen der Sendung sauer aufstösst.

Drucken
Teilen
Andy Borg 2010 bei einem Auftritt in Mellingen AG, zusammen mit Yasmine-Mélanie Wyrsch.. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Andy Borg 2010 bei einem Auftritt in Mellingen AG, zusammen mit Yasmine-Mélanie Wyrsch.. (Bild: Archiv / Neue LZ)

Wende im Kampf um den «Musikantenstadl»: Zitterten die Fans bisher um die ganze Show, so geht es jetzt vor allem um die Personalie Andy Borg. Grund für die gereizte Stimmung ist der Facebook-Aufruf Borgs ans Publikum, sich für die Show einzusetzen.

SRF-Unterhaltungs-Chef Christoph Gebel: «Andy Borgs Aufruf erachten wir als sehr ungeschickt. Auf diese Weise vorzupreschen, in einer Zeit, in der Entscheidungen noch nicht gefällt sind, hat der Sache sicher nicht genützt.» Das Interesse an der Show sei aus Schweizer Sicht nach wie vor gross. Gebel: «Aber die Show müsste dringend in eine neue Zeit geführt werden.»

Die Senderchefs von BR, ORF und SRF diskutieren nun eine Modernisierung, wie die Fernsehzeitschriften TELE und TV-Star in ihren neusten Ausgaben berichten. Dabei müsse man gemäss Christoph Gebel darüber nachdenken, «wie die Show danach klingen soll, wie sie aussehen könnte – und nicht zuletzt auch, wer sie moderiert».

Ein Entscheid, wie es mit der Show weitergeht, wird im Frühling 2015 gefällt.

pd/uus