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SCHWEIZ: Wolken dürften Sternschnuppen-Spektakel verdecken

Wer den Sternschnuppen-Strom der Perseiden beobachten will, hat schlechte Chancen. Wolken dürften in der Nacht auf Freitag in unserer Region die Sicht behindern.
Eine Sternschnuppe des Perseiden-Stroms am 13. August 2015 um 1.34 Uhr, fotografiert auf dem Bramboden bei Romoos. (Bild Dominik Wunderli)

Eine Sternschnuppe des Perseiden-Stroms am 13. August 2015 um 1.34 Uhr, fotografiert auf dem Bramboden bei Romoos. (Bild Dominik Wunderli)

In der Nacht auf Freitag erwarten Astronomen einen kräftigen Sternschnuppenschauer. Kann man üblicherweise Mitte August bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde beobachten, sind es dieses Jahr bis zu 160. Die meisten Lichtspuren dürften zwischen 23 und 6 Uhr zu sehen sein, doch:

Gemäss SRF Meteo bringt eine schwache Warmfront bereits am Abend Schleierwolken. In der Nacht auf Freitag und am Freitagmorgen ist es bewölkt. Die Wolkendecke könnte am ehesten noch im Wallis aufreissen. Mehr zu sehen gibt es in der Nacht auf Samstag, dann dürfte der Himmel klar sein.

Die Staubteilchen des Perseiden-Stroms dringen mit einer Geschwindigkeit von rund 216 000 Kilometern pro Stunde in die Erdatmosphäre ein, wo sie beim Verglühen die klassischen Lichtspuren hinterlassen. Damit gehören sie zu den schnellsten Sternschnuppen überhaupt.

Die Perseiden sind in Ostasien bereits vor rund 2000 Jahren beobachtet worden, wie aus chinesischen oder japanischen Aufzeichnungen hervorgeht. Im Volksmund werden sie auch als «Tränen des Laurentius» bezeichnet, weil sie um den Namenstag des Märtyrers Laurentius auftreten. Dieser soll laut der Legende im Jahr 258 in Rom auf einem glühenden Rost zu Tode gefoltert worden sein. Dabei habe er Tränen nicht über die Schmerzen, sondern über die Sünden seiner Mitmenschen vergossen.

Wenn man eine Sternschnuppe sieht und sich dann etwas wünscht, gehe dieser Wunsch in Erfüllung, vorausgesetzt, man hält ihn geheim – behauptet der Volksmund.

unp/rem

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