Schweizer Garde hilft in Erdbebengebiet

Die Schweizergarde wird in den kommenden Tagen den Erdbebenopfern in Norditalien helfen. Zwanzig Gardisten verbringen freiwillig mehrere Tage in der von der Katastrophe heimgesuchten Region der Emilia-Romagna.

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Die Schweizer Gardisten werden in Mirandola (Bild) eingesetzt, um, medizinische Einrichtungen zu bewachen. (Bild: Keystone / EPA)

Die Schweizer Gardisten werden in Mirandola (Bild) eingesetzt, um, medizinische Einrichtungen zu bewachen. (Bild: Keystone / EPA)

(sda/adnkronos)

Die Schweizer Papstbeschützer kommen in den Ortschaften Carpi und Mirandola zum Einsatz, wie der Vizekommandant der Schweizergarde, Christoph Graf, gemäss der italienischen Nachrichtenagentur Adnkronos zur Tageszeitung «Osservatore Romano» sagte. Der Einsatz dauert bis Montag. Die Schweizergarde nutzt die Abwesenheit des Papstes, der sich zur Zeit in Mailand aufhält.

Hauptaufgabe der Schweizergardisten wird es sein, medizinische Einrichtungen zu bewachen. Doch werde es auch nicht an «anstrengenden Arbeiten» fehlen, so Graf. Man werde Fähigkeiten der Gardisten zum Wohle der Erdbebenopfer einsetzen - unter ihnen gebe es unter anderem Zimmerleute, Landwirte, Köche, Gärtner, Mechaniker und Elektriker.

Auch müssten sich die Gardisten an die Umstände im Katastrophengebiet anpassen. So würden sie - wenn es gut komme - in Zelten schlafen, sagt Graf. Ansonsten müssten sie in den Autos übernachten, in denen sie nach Norditalien gefahren sind.

Feuerwehrleute suchen in einer zerstörten Fabrik in Mirandola nach Opfern. (Bild: Keystone / AP)
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Das Erdbeben ereignete sich in der gleichen Gegend wie das Beben vom 20. Mai. (Bild: Keystone / AP)
In Mirandola werden Einwohner evakuiert. (Bild: Keystone / AP)
In der Stadt stürzte eine Kirche ein. (Bild: Keystone / AP)
Der Dom wurde schwer beschädigt. (Bild: Keystone / EPA)
Die Kirchenuhr liegt zerstört im Schutt. (Bild: Keystone / EPA)
In Modena fiel eine Steinkugel von der Kirche «del Voto» auf die Strasse. (Bild: Keystone / EPA)
In San Felice brach eine Fabrik zusammen. (Bild: Keystone / EPA)
Die Angestellten der Fabrik sind schockiert und werden von Hilfskräften betreut. (Bild: Keystone / EPA)
Selbst im etwa 150 Kilometer entfernten Mailand werden Gebäude evakuiert. (Bild: Keystone / EPA)
Italiens Premierminister Mario Monti Monti kündigte in einer rasch einberufenen Pressekonferenz an, die Regierung werde so schnell wie möglich alles in ihrer Macht Stehende zu tun, «um die Wiederaufnahme des normalen Lebens in dieser für Italien so besonderen, so wichtigen und so produktiven Gegend zu garantieren». (Bild: Keystone / EPA)
In Cavezzo wurde ein ganzes Haus zerstört. (Bild: Keystone)
Der Dom in Mirandola hielt dem Beben nicht stand. (Bild: Keystone)
Der Dom von Mirandola wurde schwer beschädigt. (Bild: Keystone / EPA)
In Rovereto ist ein Hausdach eingestürzt. (Bild: Keystone / EPA)
Ein schwer beschädigtes Haus in Cavezzo. (Bild: Keystone /AP)
Auch in Medolla ist ein Fabrikgebäude eingestürzt . . . (Bild: Keystone / EPA)
. . . ein Sarg wird bereitgestellt. (Bild: Keystone / EPA)
Ein Feuerwehrmann wartet mit seinem Hund im Schatten eines Autos in Cavezzo . . . (Bild: Keystone / AP)
Ein weiteres zerstörtes Haus in Cavezzo. (Bild: Keystone /AP)
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Ein eingestürztes Haus in Rovereto im Bezirk Modena. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
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Ein eingestürztes Haus im Camposanto. (Bild: Keystone)
In Mirandola stürzte eine Kirche ein. (Bild: Keystone / AP)
Das Erdbeben ereignete sich in der gleichen Gegend, wie das Beben vom 20. Mai. (Bild: Keystone / AP)
Feuerwehrleute suchen in einer kollabierten Fabrik in Mirandola nach Opfern. (Bild: Keystone / AP)
In der Stadt werden Einwohner evakuiert. (Bild: Keystone / AP)
Die Menschen in Mirandola bleiben bis auf weiteres im Freien. (Bild: Keystone / AP)
In Modena fiel eine Steinkugel von der Kirche «Voto» auf die Strasse. (Bild: Keystone / EPA)
Die Menschen in Modena versammeln sich verängstigt im Freien. (Bild: Keystone / EPA)
In San Felice brach eine Fabrik zusammen. (Bild: Keystone 7 EPA)
Feuerwehrleute treffen bei der Fabrik ein. (Bild: Keystone / EPA)
Er hatte Glück im Unglück: In der Fabrik «Meta» starben drei Menschen. (Bild: Keystone / EPA)
Die Angestellten der Fabrik sind geschockt und werden von Hilfskräften betreut. (Bild: Keystone / EPA)
Auch in Mailand werden Gebäude evakuiert. (Bild: Keystone / EPA)
Italiens Premierminister Mario Monti Monti kündigte in einer rasch einberufenen Pressekonferenz an, die Regierung werde so schnell wie möglich alles in ihrer Macht Stehende zu tun, «um die Wiederaufnahme des normalen Leben in dieser für Italien so besonderen, so wichtigen und so produktiven Gegend zu garantieren». (Bild: Keystone / EPA)

Feuerwehrleute suchen in einer zerstörten Fabrik in Mirandola nach Opfern. (Bild: Keystone / AP)