SEYNE: Angehörige treffen an Absturzort ein

Die ersten Angehörigen von Opfern des Germanwings-Unglücks sind am Absturzort angekommen. In Düsseldorf sprach währenddessen Lufthansa-Chef Carsten Spohr mit Angehörigen der Todesopfer.

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Die französische Polizei schirmt Medien ab. (Bild: Keystone)

Die französische Polizei schirmt Medien ab. (Bild: Keystone)

Wie etwa die Zeitung «Le Figaro» am Mittwochnachmittag im Internet berichtete, erreichten einige Familen Digne-les-Bains. Der Ort liegt etwa 30 Kilometer Luftlinie von der Absturzstelle entfernt. In Digne und in Seyne-les-Alpes wurden Betreuungszentren für Angehörige und Trauerkapellen eingerichtet.

Die spanische Regierung geht mittlerweile davon aus, dass 51 Landsleute an Bord der am Dienstag abgestürzten Germanwings-Maschine waren. Zuvor hatte sie von mindestens 49 spanischen Opfern gesprochen.

Das EU-Parlament gedachte allen Opfern mit einer Schweigeminute. «Wir sind alle zutiefst betroffen», sagt Parlamentspräsident Martin Schulz. «Eine ganze Stadt in meinem Heimatland steht unter Schock.»

Lufthansa-Chef verspricht Angehörigen Hilfe

In Düsseldorf sprach währenddessen Lufthansa-Chef Carsten Spohr mit Angehörigen der Todesopfer des Germanwings-Absturzes. Er zeigte sich bestürzt: «Das war mit Abstand das Schlimmste der letzten 20 Jahre - seit ich in dieser Branche bin», sagte Spohr am Mittwoch nach dem Treffen mit den Angehörigen am Düsseldorfer Airport.

Man werde ihnen jede erdenkliche Hilfe gewähren - sei sie psychologischer oder finanzieller Art. Am Donnerstag würden für die Angehörigen und ihre Betreuer Sonderflüge nach Marseille starten.

Für Germanwings-Crews, die nach dem Absturz nicht hätten fliegen wollen, habe er «volles Verständnis», versicherte Spohr. Sie seien zum Teil mit den Opfern befreundet gewesen.

Die «besten Experten der Welt» seien nun mit den Untersuchungen zur Absturzursache befasst. Er rechne mit einer raschen Aufklärung. Spohr betonte erneut, dass sich der Airbus A320 der Tochter-Airline Germanwings technisch in einwandfreiem Zustand befunden habe.

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Ein Bild der gefundenen Blackbox des Airbus A-320 (Bild: Keystone)
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Mitarbeiter der Firma Delphi trauern während einer Schweigeminute in Barcelona um ihre beim Flugzeugabsturz verunglückten Kollegen. (Bild: EPA)
Frankreichs Präsident Françcois Hollande und Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel versprachen umfassende Aufklärung. (Bild: Keystone)
Mittwoch, 10.53 Uhr am Schalter der Lufthansa in Düsseldorf: Angestellte gedenken mit einer Schweigeminute der Opfer des Germanwings-Absturzes. (Bild: Keystone)
Die Flaggen in Berlin wurden auf Halbmast gesetzt. (Bild: Keystone)
Schüler trauern im Joseph-König-Gymnasium in Haltern um ihre Kollegen. (Bild: Keystone)
Grosses Medieninteresse in Seyne-les-Alpes, in der Nähe der Absturzstelle. (Bild: Keystone)
Polizisten bei der Arbeit an der Unglücksstelle. (Bild: Keystone)
Unter Hochdruck suchen Ermittler nach der Ursache für den verheerenden Absturz einer Germanwings-Maschine in den französischen Alpen: Ermittler haben am Mittwoch das unwegsame Gelände der Absturzstelle durchkämmt und mit der Auswertung des Stimmenrekorders begonnen. (Bild: Keystone)
Nach einem Unterbruch in der Nacht nahmen die Bergungsmannschaften am frühen Morgen ihre Arbeit wieder auf. Mehrere Helikopter starteten zur schwer zugänglichen Unglücksstelle. (Bild: Keystone)
Zugleich setzten rund 50 Spezialkräfte, die die Nacht am Bergmassiv in Biwaks verbracht hatten, ihren Aufstieg zum Absturzort fort. (Bild: Keystone)
Die Bergung der 150 Toten in der Hochgebirgsregion wird nach Einschätzung der Polizei extrem schwierig werden. Am Mittwoch sollten noch keine Opfer geborgen werden. (Bild: Keystone)
Blick auf ein Wrackteil. (Bild: Keystone)
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (3. von links) sprach mit Einsatzkräften und informierte sich aus erster Hand über die schwierige Bergung von Trümmern und Opfern. Sie wird von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und dem französischen Präsidenten François Hollande begleitet. (Bild: Keystone)
«Das war mit Abstand das Schlimmste der letzten 20 Jahre - seit ich in dieser Branche bin», sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr am Mittwoch nach dem Treffen mit den Angehörigen am Düsseldorfer Airport. (Bild: Keystone)

Ein Bild der gefundenen Blackbox des Airbus A-320 (Bild: Keystone)

Tausende Trümmerteile liegen verteilt über mehrere Kilometer. (Bild: Keystone)
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Die Trümmerteile liegen weit verstreut herum. (Bild: Keystone)
Rettungskräfte bereiten sich auf ihren Einsatz vor. (Bild: Keystone)
Frank-Walter Steinmeier zeigt sich nach einem Flug über den Absturzort der Germanwings-Maschine entsetzt: «Vor Ort zeigt sich ein Bild des Grauens», sagt er. «Die Trauer der Familien und Angehörigen ist unermesslich». (Bild: Keystone)
Ein Rettungshelikopter hebt in Seyne-les-Alpes ab, um zur Absturzstelle zu fliegen. (Bild: Keystone)
Helikopter der französischen Luftwaffe und der Zivilschutzdienste in Seyne. (Bild: Keystone)
Die Einsatzkräfte versammeln sich nahe der Absturzstelle in Seyne-Les-Alpes. (Bild: Keystone)
Anzeigetafel am Flughafen Düsseldorf mit Flug 4U9525 aus Barcelona. (Bild: Keystone)
Trauernde auf dem Flughafen in Barcelona. (Bild: Keystone)
Kollegen trauern am Joseph-König-Gymnasium in Haltern um ihre Kollegen. Unter den 150 Todesopfern befinden sich 16 Schüler sowie 2 Lehrer. (Bild: Keystone)
Ein Flugzeugabsturz als Medienereignis: Übertragungswagen am Düsseldorfer Flughafen. (Bild: Keystone)
Care-Team bringt Angehörige auf dem Flughafen Düsseldorf weg. (Bild: Keystone)
Angesichts des Unglücks brach Spaniens König Felipe VI. einen auf drei Tage angesetzten Staatsbesuch in Frankreich ab. Dies verkündete er vor dem Elysée-Palast in Paris, wo er kurz zuvor angekommen war. Der König sprach in einer Erklärung von einer «fürchterlichen Katastrophe». Der König drückte allen betroffenen Familien und Angehörigen der Opfer sein aufrichtigstes Beileid aus. Staatspräsident François Hollande hatte das spanische Königspaar wenige Stunden nach dem Absturz des Airbus im Elysée-Palast empfangen. Die Begrüssung im Hof des Präsidentensitzes fiel entsprechend ernst aus. (Bild: Keystone)
«Flightradar24.com» zeigt die Flugroute der Unglücksmaschine. (Bild: Keystone)
Präsident François Hollande: «Es gibt keine Überlebende». (Bild: Keystone)
Die Unglücksstelle liegt bei Digne-les-Bains in Südfrankreich. (Bild: Keystone)
Bundeskanzlerin Merkel sagte alle Termine nach dem Flugzeugabsturz ab. (Bild: Keystone)
Lufthansa-Chef Carsten Spohr: «Es ist ein schwarzer Tag für die Airline». (Bild: Keystone)
Die deutsche Regierung richtete einen Krisenstab ein. Aussenminister Frank-Walter Steinmeier (links) sagte, das Auswärtige Amt stehe "in engstem Kontakt" zu den französischen Behörden. Zu möglichen deutschen Todesopfern machte er zunächst keine Angaben. (Bild: Keystone)
Bei der Absturzmaschine handelt es sich um einen Airbus des Typs A320. (Bild: Keystone)

Tausende Trümmerteile liegen verteilt über mehrere Kilometer. (Bild: Keystone)