SONNTAGS-SPLITTER: Die erste Miss Teenie ist Mama geworden

Ex-Miss Teenie Mariza Trachsel ist stolze Mutter geworden, Schauspieler Gilles tschudi hat Amöben aufgelesen. Lesen Sie ab heute jeden Sonntag an dieser Stelle die Promi-Spiltter unseres Chefreporters André Häfliger.

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Ex-Miss Teenie Mariza Renaudie-Trachsel mit Baby Nayla Ananda. (Bild pd)

Ex-Miss Teenie Mariza Renaudie-Trachsel mit Baby Nayla Ananda. (Bild pd)

Kennen Sie Mariza Trachsel noch? Nun, Mariza aus Hasle-Rüegsau BE im Emmental war 1996 die erste Miss Teenie, die in der Schweiz gewählt wurde.

Jetzt ist die ehemalige Gokart-Rennfahrerin 27 Jahre alt – und zum ersten Mal Mama geworden: Am 7. August nämlich brachte sie Nayla Ananda zur Welt.

«16 Minuten vor Mitternacht», erzählte Mariza – und lachte: «Sie wollte einfach kein 8.8.08-Mensch werden.»

Obwohl das noch gut gepasst hätte, denn Mariza und ihr Mann, Profi-Kartpilot Manuel Renaudie, haben vor gut einem Jahr am 7.7.07 geheiratet? Und wie geht?s der jungen Mutter? «Etwas vom schwierigsten bisher war, das Foto unseres Babys für die Identitätskarte zu machen», schmunzelte das frühere Teenie-Idol. «Offene Augen, keinerlei Kopfstützen und neutraler Hintergrund – mach das mal mit einem 10 Tage alten Baby!»

Marizas Papa Martin Trachsel bekam das kaum mit. Denn der 49-Jährige ist ganz aus dem Häuschen vor stolz: «Ich wollte unbedingt vor 50 Grossvater werden, ich habe es geschafft!»

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Bundespräsident Pascal Couchepin und sein früherer Amtskollege Adolf Ogi gehörten diese Woche in Rüschlikon ZH zu den Laudatoren an der Verleihung des Gottlieb-Duttweiler-Preises an Uno-Ehrengeneralsekretär Kofi Annan. «Weißt du noch, Pascal?», begann Ogi zu erzählen.

«Als ich ganz frisch im Bundesrat war und zur Diskussion stand, ob man den Ogi bereits an die Uno nach New York schicken könne?» Couchepin nickte schmunzelnd. Er hatte damals gesagt: «Sicher kann man den Ogi losschicken. Dort muss er doch Französisch oder Englisch sprechen, da kann er ja gar keine deutsche Akkusativfehler machen?»

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Schauspieler Gilles Tschudi (früher «Lüthi und Blanc») und Ex-Miss Schweiz Tanja Gutmann setzen sich fürs HEKS-Hilfswerk für notleidende Kinder in Afrika ein.

Darüber wird auch ein Film gedreht, «Bangladesch» wird am 23, Oktober Premiere haben. Für seinen Einsatz in Afrika musste Tschudi leiden: Der frühere «Lüthi und Blanc»-Bösewicht kam mit einer Amöben-Erkrankung nach Hause und konnte nur dank viel Medikamenten an die Verleihung der TV-Oscars von «Tele» und «TV-Star» in Zürich teilnehmen.

Der dort frisch erkorene Fernsehstar 2008, Rainer Maria Salzgeber aus dem Wallis, verriet diese Woche übrigens auf «TeleZüri» süffisant, warum er meint, es gäbe beim Schweizer Fernsehen nicht zuviel Walliser, die Karriere machen würden: «Das täuscht. Wenn einer Walliser Dialekt spricht, fällt er eben mehr auf. Ein Walliser ergibt in der Regel zehn Zürcher?»

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Für den witzigsten Versprecher der Woche sorgte TV-Star Daniel Fohrler im Radio. «Achtung, auf der Autobahn kommt ihnen ein Falschfahrer entgegen», sagte Fohrler in einer Verkehrsdurchsage auf DRS 1.

«Bitte überholen sie sich.» Sich, satt nicht - da konnte er das herzhafte Lächeln über sich selbst natürlich nicht unterdrücken.

Genauso wie Emil Lehmann, als auf dem gleichen Sender beim «Tagesgespräch» dessen Handy plötzlich zu strahlen begann und für unangenehme Töne im Äther sorgte. Gast war übrigens ausgerechnet eine «Strahlefrau», nämlich Cern-Teilchenphysikerin Felicitas Pauss...

André Häfliger