STARS AUF DEM EIS: Tapferer Nuo kämpfte bis zum Umfallen

Er biss auf die Zähne und kämpfte sich am Donnerstagabend durch das grosse Finale der Promi-TV-Show «Stars auf Eis»: Patrick Nuo schaffte mit Eispartnerin Pauline Schubert im Europapark in Rust vor Millionen von TV-Fans an der Gala von Katarina Witt den tollen 2. Rang.

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Gaben alles: Der Luzerner Popstar Patrick Nuo und seine Eispartnerin Pauline Schubert. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Gaben alles: Der Luzerner Popstar Patrick Nuo und seine Eispartnerin Pauline Schubert. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Und das unter ursprünglich zehn Paaren, die Mitte November ihr hartes Training aufgenommen hatten. Patrick und Eis-Profi Pauline tanzten zu Britney Spears («I Love Rock'n'Roll») und Michael Bublé («Feeling Good»). Den Sieg holten sich erwartungsgemäss Schauspielerin Susanne Pätzold und Eis-Profi Maurizio Margaglio.

«Mit dieser Platzierung bin ich mehr als zufrieden», sagte der Luzerner Popstar unserer Zeitung. «Ich bin hier ja schliesslich als Hobby-Läufer eingestiegen – und als Halb-Profi rausgegangen». Am Dienstag war Nuo noch schwer gestürzt, verletzte sich am rechten Knie und musste ins Spital. Erst am Donnerstag gaben ihm die Ärzte grünes Licht für die Finalteilnahme. «Es schmerzte schon noch ein wenig, aber ich biss mich durch», sagte Nuo, der von Ehefrau Molly und seiner Tochter (Name ist geheim) unterstützt wurde. Patrick nahms gelassen: «Dass wir nicht gewonnen haben zeigt mir, dass mein Beruf eben eindeutig Musiker ist.»

Ciceros Lobeshymne
Das grösste Kompliment machte ihm Berufskollege Cicero: «Patrick bewegt sich auf dem Eis wie ein alter Hase, Wahnsinn! Das wäre nichts für mich, zu riskant.» Viel Lob gabs aber auch von Veranstalterin Katarina Witt: «Patrick ist einer, der unglaublich schnell Fortschritte gemacht hat». Witt geht jetzt wieder selbst aufs Eis: Am 16. Februar startet sie in Berlin ihre grosse Abschieds-Tour.

Auch die zwei Schweizerinnen am Start waren am Donnerstag, wie alle Paare, nochmals als Zaungäste dabei – und zwar wieder genesen! Christina Surer (mit Eispartner und Profi Norman Jeschke) hat keinen Gips mehr am linken Unterarm, nur «noch etwas Schmerzen» an den geprellten und gequetschten Rippen. Und Denise Biellmann (mit Eispartner und Schauspieler Patrick Bach) hat ihre rechte Schulter, die sie bereits zum zweiten Mal auskugelte, wieder am richtigen Ort: «Anfang März starte ich wieder an einer Benefiz-Show in Klosters».

Biellmann war vor drei, Surer erst vor einer Woche im Halbfinal ausgeschieden. Beide bereuen nichts. «Das war eine tolle Lebenserfahrung», erklärte Surer. Und Biellmann fügte hinzu: «Ich hatte seit Mitte November nur drei Tage frei – aber es hat allen grossen Spass gemacht.

André Häfliger, Rust