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STATISTIK: Suva verzeichnet 2017 mehr Freizeit-Unfälle – wegen schönem Wetter

Im Jahr 2017 nahmen die gemeldeten Nichtberufsunfälle gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent zu. Insbesondere beim Wandern und Spazieren sind mehr Menschen verunfallt. Verantwortlich dafür macht die Suva die warmen Temperaturen.
Bergwanderer - insbesondere ältere Personen - sind sich der Gefahren beim Wandern oft nicht oder nur ungenügend bewusst. (Symbolbild) (Bild: Archiv / Markus von Rotz)

Bergwanderer - insbesondere ältere Personen - sind sich der Gefahren beim Wandern oft nicht oder nur ungenügend bewusst. (Symbolbild) (Bild: Archiv / Markus von Rotz)

Die Unfall-Meldungen bei der Suva haben 2017 zugenommen. Bei den Nichtberufsunfällen stieg die Anzahl der Meldungen von 263'987 im Jahr 2016 auf 268'934 im Jahr 2017. Dies entspricht einer Zunahme von rund 1,9 Prozent,wie die Suva am Dienstag mitteilt.

Gemäss den statistischen Erhebungen haben vor allem die Unfälle beim Wandern und Spazieren zugenommen. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Anzahl Meldungen um 16,5 Prozent. Insgesamt sind 21'500 Menschen beim Wandern oder Spazieren verunfallt. Beim Motorradfahren haben die Unfälle um 4,8 und beim Velofahren oder Biken um 3,6 Prozent zugenommen.

Dazu geführt hätten die aussergewöhnlich warmen Temperaturen, schlussfolgern die Statistiker der Suva. Vor allem in den Monaten Januar, Juni und Oktober nahmen die Unfälle zu. Die Menschen seien dann wohl vermehrt im Freien aktiv gewesen. In den Monaten Juni und Oktober stiegen die Wander- und Spazierunfälle gegenüber dem Vorjahr beispielsweise um die Hälfte an. Und mit 2233 Unfällen bei diesen Aktivitäten kam der Januar fast dem Juni mit 2308 gleich.

Bei den 55- bis 64-Jährigen verzeichnete die Suva 2017 mit 8 Prozent die stärkste Zunahme der Unfälle. Unter den 35- bis 44-Jährigen verunfallten nahmen die Unfälle um 3,6 Prozent zu. Bei den unter 25-Jährigen nahmen die Unfallmeldungen hingegen um 2,7 Prozent ab.

Die Gesamtzahl der Unfälle und Berufskrankheiten in Betrieben und in der Freizeit stieg 2017 um 1 Prozent. Dabei blieben die Unfälle am Arbeitsplatz stabil. Die Suva versichert rund 128'000 Unternehmen mit 2 Millionen Berufstätigen gegen die Folgen von Berufs- und Nichtberufsunfällen und Berufskrankheiten. Sie deckt damit rund zwei Drittel aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land ab.

Arbeitslose sind automatisch bei der Suva versichert. Das in Luzern ansässige Unternehmen führt zudem auch die Militärversicherung.

pd/sda/spe

Unfallstatistik 2017 der Suva. (Bild: Suva)

Unfallstatistik 2017 der Suva. (Bild: Suva)

Unfallstatistik 2017 Suva. (Bild: Suva)

Unfallstatistik 2017 Suva. (Bild: Suva)

Unfallstatistik 2017 Suva. (Bild: Suva)

Unfallstatistik 2017 Suva. (Bild: Suva)

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