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SWISS AWARD 2009: Prêtre Schweizer, Ineichen Politker des Jahres

Der neue Schweizer des Jahres heisst René Prêtre. Der 52-jährige Herzchirurg und Chefarzt des Kinderspitals Zürich erhielt an der Swiss-Award-Livesendung 24,3 Stimmenprozente der TV-Fans.
Otto Ineichen, Sieger des Swiss Award 2009 in der Kategorie Politik. (André Häfliger/Neue LZ)

Otto Ineichen, Sieger des Swiss Award 2009 in der Kategorie Politik. (André Häfliger/Neue LZ)

Skistar Didier Cuche (18,8 Prozent) wurde am Samstagabend im Zürcher Hallenstadion vor Clown Dimitri (7,9 Prozent) Zweiter. Otto Ineichen holte sich zudem der von einer Jury vergebene Trophäe in der Sparte Politik. Der Luzerner Nationalrat und Unternehmer wurde zudem vor der Luzerner Kunstturnerin Ariella Kaeslin auch Vierter in der Publikumswahl. Der grosse Sieger konnte seinen Preis indes nicht abholen. «Ich weile gerade in Mocambique und operiere hier während meinen Ferien herzkranke Kinder», teilte Prêtre via Live-Videobotschaft mit.

Stolze Hilde Ineichen
Ineichens erste Gratulantin war seine Ehefrau Hilde: «Ich bin so stolz auf dich», flüsterte sie ihm noch am Platz freudig ins Ohr. Auf der Bühne fasste sich der FDP-Nationalrat dann ganz kurz: «Meine Seele hat ein Freudenlächeln. Ich will weitermachen, noch mehr für die Schweiz machen. Ich danke euch allen ganz herzlich.» Später erklärte Ineichen, der gegen FDP-Nationalratskollege Johann Schneider-Ammann und Delémonts Stadtpräsident Pierre Kohler angetreten war: «Es ist ein wunderschöner Preis, der mich natürlich sehr ehrt.»

Tinas Blitzbesuch
Der Weltstar des Abends hatte einen ganz kurzen Auftritt im Hallenstadion: Tina Turner kam mit seinem Lebenspartner Erwin Bach schnell, schnell weit hinten durch den Künstlereingang. Gerade rechtzeitig, um auf der Bühne die Trophäe in der Show-Kategorie abzuholen. Warum sie denn die Schweiz liebe, fragte Moderatorin Sandra Studer, die ihre Sache wiederum tadellos machte. «Weil die Luft hier so gut ist, die Leute so nett. Und weil ich so schön wandern kann in den Bergen – und einkaufen in der attraktiven Stadt Zürich», antwortete die 70-jährige Rocklegende. Und rauschte durch den Hintereingang schleunigst wieder raus aus der Arena?

«Schneemann» Dimitri
Clown Dimitri musste am Samstag im Tessin zuerst sein Auto von «tiefem Schnee» befreien – und fragte sich, ob sich es denn «überhaupt lohne», nach Zürich zu fahren mit seiner Ehefrau Gunda. Es hat sich gelohnt: Dimitri gewann in der Kategorie Kultur – und hatte Mitleid mit seinen Mitkonkurrenten: «Pipilotti Rist und Peter Zumthor tun mir jetzt etwas Leid?» In der Sparte Wirtschaft gewann die in München geborene Unternehmerin Barbara Artmann. Und die zu Tränen gerührte, 90-jährige Radlegende Ferdy Kübler holte sich aus den Händen von Fifa-Präsident Sepp Blatter den zum dritten Mal vergebenen Livetime-Award. Rührend schliesslich, was Christoph Widmer, der Ehemann von Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf, der Vorgängerin von René Prêtre, erzählte: «Unsere Tochter Carmen hat im Herbst ihren langjährigen Freund Claude geheiratet – im schönen Luzern, wo beide leben und arbeiten.»

André Häfliger

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