SWISS AWARDS 2008: Ariella Kaeslin: «Dabei sein ist alles!»

Nochmals eine grosse Ehre für Ariella Kaeslin: Die Kunstturnerin aus Meggen ist als Schweizerin des Jahres 2008 nominiert!

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Ariella Kaeslin an der Verleihung der Sports Awards im Dezember. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Ariella Kaeslin an der Verleihung der Sports Awards im Dezember. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

In Davos wurde Ariella Kaeslin mit dem Sport-Kristall 2008 geehrt, wenig später, im vergangenen Dezember in Basel, wurde die Zentralschweizer Sportlerin der letzten beiden Jahre zur Schweizer Sportlerin des Jahres erkoren. Und am Samstag, an den von Sandra Studer und Rainer Maria Salzgeber moderierten Swiss Awards im Zürcher Hallenstadion (SF1, live ab 20.10 Uhr), gehört sie zu den 18 Nominierten, die das TV-Publikum zur Schweizerin oder zum Schweizer des Jahres ernennen kann. Mit ihrem 5. Platz an Olympia in Peking hatte Kaeslin für das wertvollste je von einer Kunstturnerin erzielte Schweizer Ergebnis gesorgt. Chefreporter André Häfliger sprach am Donnerstag mit ihr.

Sind Ehrungen für Sie schon zur Routine geworden?
Ariella Kaelsin (lacht): Nein, das natürlich nicht. Ich bin für alle Auszeichnungen extrem dankbar – und freue mich über die Nomination an den Swiss Awards riesig. An diesem Event, der allein von der Anzahl anwesender Persönlichkeiten wohl der wichtigste im Land ist, war ich noch nie. Es geht jetzt so etwas wie ein Traum für mich in Erfüllung.

Wie beurteilen Sie Ihre Siegchancen?
Kaeslin: Ehrlich gesagt, wenn ich die Nominationsliste anschaue, erachte ich sie als nicht allzu gross. Aber für mich ist allein die Nomination eine grosse Ehre. Dabei sein bedeutet doch schon sehr, sehr viel.

Fehlt jetzt nur noch die Miss-Wahl in Ihrer Sammlung?
Kaeslin: Ui, nein, das wäre gar nichts für mich! Ich bin hundertprozetig Spitzensportlerin. Ich habe mein Training in Magglingen und das Gymi in Biel jetzt wieder aufgenommen. Im Februar steht schon der erste Wettkampf an und die EM ist dann bereits Ende März. In New York und Orlando indes durfte ich über die Festtage zwei herrliche Ferienwochen geniessen.

Interview: André Häfliger