SWISS AWARDS: REAKTIONEN: Köbi Kuhn: «Ein würdiger Nachfolger»

Die Reaktionen auf die Krönung von Jörg Abderhalden zum Schweizer des Jahres waren unter den vielen prominenten Gästen der Fernseh-Gala positiv.

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Von links: Die Gewinner eines Swiss Awards Jörg Abderhalden, Daniel Borel, Carla del Ponte, Karin Mölling und Marc Forster. (Bild Keystone)

Von links: Die Gewinner eines Swiss Awards Jörg Abderhalden, Daniel Borel, Carla del Ponte, Karin Mölling und Marc Forster. (Bild Keystone)

Ex-Formel-1-Teamchef Peter Sauber etwa sagte: «Jörg Abderhaldens Sieg geht absolut in Ordnung. Ich musste zwar nicht mitentscheiden. Aber für mich wäre es dieses Jahr schwieriger gewesen als je zuvor.»

Forster will ausspannen
Neben Abderhalden sah die Prominenz genau wie das Fernsehpublikum Marc Forster, Ernesto Bertarelli, Carla del Ponte und auch Edith Hunkeler vorne. «Für mich wäre jeder dieser Nominierten ein verdienter Sieger gewesen», erklärte Sandra Studer, die als viersprachige Gala-Moderatorin glänzte – im Abendkleid der Couturière Lisbeth Egli aus Egolzwil. Marc Forster gehörte zu den ersten Gratulanten von König Abderhalden. «Das hat er redlich verdient», sagte der Starregisseur. «Ich bin stolz und dankbar für meinen zweiten Platz und den tollen Kategorien-Sieg.» Jetzt freut sich Forster nur auf eines: «Ich kann mich ein, zwei Tage bei meinem Mami Ulli in Klosters von den harten ?Bond?-Dreharbeiten in London entspannen.» Das Highlight des Abends mit Forster erlebte Ex-Miss-Schweiz Christa Rigozzi: «Ich machte im Schminkraum die Augen auf – und sah vor mir Marc Forster mit ausgestreckter Hand: ?Hallo Christa!?»

Glücklich war Abderhaldens Vorgänger als Schweizer des Jahres, Köbi Kuhn. «Ich habe einen würdigen Nachfolger gefunden», meinte der Fussball-Naticoach. Jörg Abderhalden bedankte sich sofort: «Du kannst sicher sein, ich werde euer Team an der Euro 08 nach Kräften unterstützen!» Worauf Kuhn schmunzelnd sein erstes Ziel bekannt gab: «So oder so wollen wir zumindest die EM-Könige der Herzen werden.»

Barbara E. Ludwigs Freude
Auch Barbara E. Ludwig freute sich über den Sieg von Abderhalden: «Das war ein klares, eindrückliches Votum, an dem es nichts zu rütteln gibt.» Obwohl die ehemalige Schwyzer Polizeichefin leer ausging, genossen sie und Ehemann Jos Hehli den Abend «in vollen Zügen» – ganz im Gegensatz zu Alinghi-Chef Ernesto Bertarelli, der ebenfalls leer ausging und nach Sendeschluss unverzüglich abreiste.

André Häfliger, Zürich