SWISS COMEDY AWARD: Sohn von Lisa Fitz sahnt ab

Der Sohn der deutschen Kabarettistin Lisa Fitz sahnte ab: Nepo Fitz holte am Freitagabend am 11. Swiss Comedy-Award in Pfäffikon gleich beide Preise, die vergeben wurden, ab.

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Das Duo Hinterletscht mit Severin Richiger, links, und Stefan Waser, rechts, strahlt mit Doppelsieger Nepo Fitz aus München. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Das Duo Hinterletscht mit Severin Richiger, links, und Stefan Waser, rechts, strahlt mit Doppelsieger Nepo Fitz aus München. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Der 28-jährige Münchner gewann zuerst den von den 600 anwesenden Gästen vergebenen Publikumspreis. Dann überbrachte TV-Star Sandra Studer als Präsidentin der sechsköpfigen Jury dem aufgeweckten Bayer auch noch die Jurytrophäe. «Es ist hier sehr selten, dass sich Publikum und Jury einig sind», erklärte Studer. «Aber auch innerhalb der Jury waren wir uns ziemlich einig.»

Nepo Fitz hat sein Bühnenmetier bei seiner Mutter, die in Zürich geboren wurde, gelernt: «Ich begleitete sie während vier Jahren am Klavier auf der Bühne. Seit zwei Jahren ist er mit seinem eigenen Programm unterwegs, in der Schweiz bsiher erst im Casino Theater Winterthur. Direktor Paul Burkhalter ist überzeugt: «Nepo hat noch eine grosse Karriere vor sich. Seine Bühnenerfahrung hat den Doppelsieg wohl in erster Linie ausgemacht.» Fitz freute sich über den Triumph: «Das hätte ich gar nicht gedacht. Trifft sich gut, so kann ich die Trophäe meiner Mutter zum Muttertag widmen.» Seinen Zivilstand beschreibt Fitz übrigens so: «Ich führe auf Facebook eine Beziehung mit mir selbst.»

Luzerner im Final
Auch die Prominenz war mit den Preisvergaben einverstanden. «Fitz ist ein Charmebolzer mit echt viel Power», attestierte Swiss Ski-Präsident Urs Lehmann. «Er hat den Doppelsieg mit viel Klasse und Witz echt verdient», waren sich Sängerin Fabienne Louves und Bandleader Pepe Lienhard unisono einig. Ebenso witzig und musikalisch führten auch Severin Richiger und Stefan Waser («Duo Hinterletscht», Awardgewinner 2004) durchs Programm. Herrlich amüsant war auch Thomas Lötscher aus Malters («Veri, der Abwart»), der einzige Schweizer unter den diesjährigen sechs Finalisten.

André Häfliger