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TV: Böhmermann: Erdogan hat noch nicht genug!

Das Verfahren gegen den 'ZDF'-Moderator wurde fallen gelassen. Doch nun könnte es in eine zweite Runde gehen. Jetzt meldet sich der Satiriker selbst zu Wort.
Jan Böhmermann (Bild: Bang Showbiz Entertainment)

Jan Böhmermann (Bild: Bang Showbiz Entertainment)

Fall Böhmermann: Geht das Verfahren weiter?
Erst am Mittwoch wurde bekannt, dass die Mainzer Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen den 'ZDF'-Moderator Jan Böhmermann eingestellt hat. Doch wer gedacht hat, dass der Streit nun beendet ist, hat sich gewaltig getäuscht: Der Münchner Anwalt des türkischen Präsidenten Erdogan will Beschwerde gegen die Einstellung einlegen. So sagte Michael-Hubertus von Sprenger der 'DPA': "Ich kann bestätigten, dass die Beschwerde eingelegt werden soll". Um solch eine Beschwerde einzulegen, bleiben dem Anwalt jedoch nur 14 Tage.

Der 35-jährige Bremer selbst äusserte sich über seine Social-Media-Kanäle am Mittwochnachmittag selbst zu der Entscheidung des Gerichts: "Die Staatsanwaltschaft Mainz ist zu dem Schluss gekommen, dass ich, verkürzt gesagt, ein unseriöser Quatschkopf bin, der beruflich Blödsinn macht." Der Inhalt der Sendung "Neo Magazin Royale" vom 31. März sei dabei kein Versehen gewesen, sondern geplant und "gewissenhaft im ZDF abgenommen worden". Aus dem Grund bedanke er sich bei seinem "starken Sender", hinter dem er "zu 100 Prozent" stehe.

Doch dem TV-Moderator geht es in dem Statement nicht nur um sein eigenes juristisches Wohl, sondern auch um das der Menschen in der Türkei: "Während Sie dieses Video sehen, sitzen in der Türkei Menschen in Haft, ohne Chance auf einen fairen Prozess, weil sie öffentlich oder in einem zu grossen Kreis ihre Meinung vertreten haben". Und er hat noch eine ernste Message für die Politiker des Landes: "Wenn ein Witz eine Staatskrise auslöst, ist das nicht das Problem des Witzes, sondern des Staates."

bangshowbiz

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