Es wird weiteres Leben geweckt

Die Baubewilligungen sind erteilt. In den nächsten zwei Monaten startet die Verenahof AG die Realisierung von zwei weiteren Projekten, die zur Revitalisierung des Bäderquartiers beitragen.

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Es wird weiteres Leben geweckt

Es wird weiteres Leben geweckt

Roman Huber

Während das Thermalbad-Projekt erst noch auf dem Zeichenbrett von Stararchitekt Mario Botta zur Endform gedeihen muss, geht es auf dem Baufeld 4, dem Areal westlich der Bäderstrasse, weiter vorwärts.

Noch diesen Monat beginnen die Arbeiten für das Haus am Park hinter der Ochsen-Dependance, im September werden Umbau und Sanierung der Bären-Dependance gestartet.

Renovation statt Abbruch

Die Bären-Dependance, die über die Seufzerbrücke noch mit dem Hotel verbunden ist, war ursprünglich dem Abbruch geweiht. Für die Verenahof AG sei jedoch von Beginn weg klar gewesen, dass man diesen Bau erhalten möchte, lässt sich die grösste Grundbesitzerin im Bäderquartier verlauten.

Der Übergang allerdings wird verschwinden, wodurch das Haus, das man äusserlich in seiner Form bewahren werde, gewinnen wird.

In die Bären-Dependance wird die Software-Firma BBP ziehen, die bereits in Baden an der Bahnhofstrasse angesiedelt ist. Eine andere Nutzung ist nicht vorgesehen. Laut der Verenahof AG würden an diesem Ort Arbeitsplätze sinnvoll sein.

Die gelungene Renovation der denkmalgeschützten Ochsen-Dependance liegt bereits über ein Jahr zurück. Das Haus wird von der Informatikfirma Open Text AG genutzt. Den dahinterliegenden mehrstöckigen Annexbau hat man inzwischen entfernt. Die archäologischen Untersuchungen sind abgeschlossen.

Dort wird ein Neubau erstellt, Haus am Park genannt, der mit einem gläsernen Trakt mit der Dependance Ochsen verbunden werden soll. Hauptmieterin wird wie nebenan die Open Text AG sein. Zusätzlich gibt es fünf Wohnungen, die als Provisorium für das medizinische Zentrum während des Abbruchs und Neubaus des Thermalbads reserviert sind.

Laut Architekt Heinz Muster wird gemäss Entwicklungsrichtplan die Parkanlage aufgewertet und öffentlich zugänglich; die Wegverbindung zum Kurtheater wird erneuert.

Verenahof-Geviert in Planung

Eine weitere Etappe steckt bereits in der Planung. Das Baufeld 3 mit dem teilweise geschützten Hotel Verenahof wird in einem nächsten Schritt reaktiviert. Auf diesem Teil sind eine Rehabilitationsklinik und ein Hotel vorgesehen.

Beide Betriebe werden vom neuen Thermalbad des Architekten Mario Botta profitieren. Derzeit laufen Gespräche zwischen der Verenahof AG und der in Bad Zurzach domizilierten Reha Clinic AG, wie von beiden Seiten bestätigt wird.