Rückschau

Linda Fäh wird nicht mit Liebesbriefen überhäuft

Wenn in knapp zwei Wochen die neue Miss Schweiz gewählt wird, muss Linda Fäh ihre Krone abgeben. Die 22-Jährige ist gar nicht froh, dass ihr Amtsjahr nun bald vorbei ist, wie sie verrät. "Ich würde das Jahr gerne verlängern."

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Wird bald ihrer Nachfolgerin die Krone aufsetzen: Miss Schweiz Linda Fäh (Archiv)

Wird bald ihrer Nachfolgerin die Krone aufsetzen: Miss Schweiz Linda Fäh (Archiv)

Keystone

Die ersten Monate seien anstrengend gewesen, sagt die Benknerin im Interview mit der "Mittelland Zeitung". Sie sei aber so "happy" gewesen, die Auserwählte zu sein, dass sie es von der ersten Minute an genossen habe. "Je mehr ich zu tun hatte, desto besser fand ich es."

Fäh hat in ihrem Jahr als offiziell schönste Schweizerin 480'000 Franken brutto verdient - und auch einen Preis dafür bezahlt: "Die Energie, die man aufwendet. Die Zeit, die man unterwegs ist. Die Wochenenden, an denen man arbeitet, statt ausgeht."

Verändert habe sie der Titel nicht gross, versichert Fäh. "Ich bin nicht anders, als ich vor der Wahl war. Ein bisschen reifer und selbstständiger allerdings." Vorher wäre sie nie allein mit dem Auto nach Zürich gefahren, zu unsicher sei sie gewesen.

Unsicher sind wohl auch jene Männer, die sich nicht wagen, an die schöne Blondine heranzutreten. Sie werde nicht überhäuft mit Anfragen, sagt Fäh. "Liebesbriefe, SMS oder Mails oder haufenweise Männer, die mich ansprechen, gibt es nicht." Auch einen Heiratsantrag habe sie nicht gekriegt. "Unglaublich, oder?"

Vielleicht geben sich die Männer ja an der Wahlnacht am 25.9 offensiver. Fäh jedenfalls hat an diesem Abend vor, Party zu machen und zu feiern. "Ich werde sicher eine der Letzten sein, die ins Bett gehen."