Lostorf

Schloss Wartenfels muss saniert werden. Dafür bewilligte die Lostorfer Gemeindeversammlung ein jährlich wiederkehrendes Kreditbegehren über 35 000 Franken, befristet auf vier Jahre.

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Gmeind bewilligt die Sanierung des Schlosses Wartenfels

Gmeind bewilligt die Sanierung des Schlosses Wartenfels

Gesamthaft 780 000 Franken

Gemäss einer Studie des Büros Robert und Esslinger, Architektur und Denkmalpflege aus Rickenbach, besteht auf Schloss Wartenfels für die nächsten Jahre ein erhöhter Sanierungsbedarf. Die verschiedenen Unterhalts- und Sanierungsarbeiten betreffen insbesondere die Fassade, die Kapelle, den Rittersaal, die gedeckte Vorhalle und das Esszimmer.

Die Gesamtkosten der Sanierung betragen 780 000 Franken. An den jährlichen Betriebskosten, inklusive der geplanten Sanierung, ist der Kanton Solothurn zu 47 Prozent, die Einwohnergemeinde Lostorf zu 35 Prozent und die Stadt Olten zu 18 Prozent beteiligt.

Als weiteres zentrales Traktandum bewilligte der Souverän die totalrevidierte Gemeindeordnung von Lostorf. Die wichtigsten Neuerungen: Ein Zehntel der Stimmberechtigten kann verlangen, dass in nützlicher Frist eine Gemeindeversammlung einberufen wird. Bisher war ein Fünftel notwendig. Die Kreditlimite der Gmeind für jährlich wiederkehrende Ausgaben beträgt 200 000 Franken (bisher 100 000 Franken), und die jährliche Finanzkompetenz des Gemeindepräsidiums wird auf 5000 Franken festgesetzt (bisher 2000 Franken).

Kommissionen ändern sich

Anstelle von fünf Mitgliedern soll die Lostorfer Kernzonenkommission nur noch über drei Mitglieder verfügen; ein Antrag von Kommissionsmitglied Andreas Sämi Bünder auf Beibehaltung von fünf Mitgliedern scheiterte. Die bisherige befristete Spezialkommission Jugend soll als ständige Jugendkommission geführt werden; auch hier scheiterte ein Detailantrag, der dies verhindern wollte. Und die Arbeitsgruppe Schule und Musik heisst neu «Bildungskommission» und umfasst drei Mitglieder. (mz/bw/aen)

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