Strasse bleibt vorläufig gesperrt

Private Häuser saniert, öffentliche Strasse gesperrt

Aus Sicherheitsgründen musste in Höhe der Gebäude Nummer 100 und 101 an der Unteren Wasengasse in Laufenburg die Strasse gesperrt werden. Für die Fussgänger wird zurzeit ein geschützter Durchgang errichtet.

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Strasse bleibt vorläufig gesperrt

Strasse bleibt vorläufig gesperrt

Susanne Hörth

Die Absicht eines Laufenburger Liegenschaftsbesitzers, sein Altstadthaus an der Unteren Wasengasse umzubauen, erforderte den Einbezug der angrenzenden Immobilie beziehungsweise ihrer Besitzer. Die beiden Gebäude Nummer 100 und 101 an besagter Strasse können aufgrund der bestehenden bautechnischen Zusammenhänge der Häuserzeile nicht isoliert, sondern nur zusammen umgebaut werden.

Insbesondere die Liegenschaft Nr. 100 fiel schon seit längerem durch ihren sehr baufälligen Zustand auf. Ein Sicherheitsnetz schützte vor herabfallenden Gebäudeteilen.

Nach mehreren Besprechungen zwischen Eigentümern und Stadtbehörden und einer letztlich gefundenen Einigung bestreffend das weitere Vorgehen kann der Umbau angegangen werden. Schon vor einiger Zeit hat der Stadtrat entschieden, die Untere Wasengasse in Höhe der beiden betroffenen Gebäude für den Verkehr und für die Fussgänger zu sperren.

Fussgängertunnel

Damit aber für Letztere doch wieder ein Passieren des Strassenstückes möglich ist, wurde nun beschlossen, eine Fussgängerpassage zu erstellen. Dieser Tunnel, in dem die Fussgänger geschützt an der gefährdeten Stelle durchgehen können, wird zurzeit errichtet.

Eine Sanierung inmitten der Altstadt und dann noch bei sehr baufälligen Gebäuden verlangt nach klar definierten Sicherheitsvorgaben. Ein entsprechendes Sicherheitskonzept ist von den Verantwortlichen und den Fachleuten mittlerweile erarbeitet worden und liegt seit zwei Tagen auf dem Schreibtisch von Bauverwalter Guido Zimmermann.

Prüfung durch die Suva

Der Ball liegt nun bei der Suva (Schweizerische Unfallversicherungsanstalt). Erteilt sie dem Sicherheitskonzept grünes Licht, so kann mit den ersten Bauinstallationsarbeiten begonnen werden. Danach folgt der Rückbau. Weil die vorhandene Bausubstanz schlecht ist, werden die beiden Liegenschaften komplett ausgehöhlt. Nach dieser Entkernung bleiben lediglich die Gebäudehüllen stehen.

Die Brandschutzmauer, die eigentliche Trennwand zwischen den beiden Häusern, muss nach geltenden Bestimmungen neu aufgemauert werden. Ziel ist es, so Guido Zimmermann, dass die geplanten Massnahmen nun zügig voranschreiten können, damit der Wiederaufbau ebenfalls nicht zu lange warten muss. Die Sperrung der Unteren Wasengasse in dem von den Gebäudearbeiten betroffenen Stück bleibt laut Bauverwalter Zimmermann mit Sicherheit bis mindestens Ende Jahr bestehen.