Ölpest

US-Regierung gibt BP grünes Licht zum Zementieren der Ölquelle

Nach dem erfolgreichen Verschluss des Öllecks durch Schlamm hat die US-Regierung dem Ölkonzern BP grünes Licht für die endgültige Versiegelung des Lecks mit Zement gegeben.

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Zement soll das Leck nun endgültig versiegeln (Archiv)

Zement soll das Leck nun endgültig versiegeln (Archiv)

Keystone

Nach dem Abschluss des als "Static kill" bezeichneten Schlamm-Einsatzes und erfolgreichen Tests dürfe BP das Leck in rund 1600 Metern Tiefe nun zementieren, erklärte der Krisenmanager der US-Regierung, Thad Allen.

Die Operation ist die zweite Stufe des Manövers und soll noch am heutigen Donnerstag beginnen. Dabei wird der Zement von oben in das kilometerlange Steigrohr geleitet. Er soll verhindern, dass sich das mit dem schweren Schlamm in der Quelle aufgehaltene Öl wieder lösen und nach oben steigen kann.

Dieser zweite Teil der Versiegelung sei nur möglich, wenn das Steigrohr im Meeresboden intakt ist, hatte Allen vor der Entscheidung gesagt. Dass die Aktion nun nach ausführlichen Tests genehmigt wurde, zeugt von positiven Prüfresultaten.