VR, AR und MR kurz erklärt

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Unter Virtual Reality (VR) versteht man die Darstellung und gleichzeitige Wahrnehmung einer interaktiven virtuellen Umgebung. Dadurch entsteht die Illusion, sich in einer alternativen Realität zu befinden. Für die Immersion – das Gefühl, tatsächlich in einer anderen Welt zu sein – benötigt man 3D- oder VR-Brillen, die von leistungsstarken Computern angetrieben werden. Eine rudimentärere Form bildet die erweiterte Realität (Augmented Reality, kurz AR). Dabei werden auf semitransparente Brillen, die einen klaren Blick auf die Umgebung erlauben, computergenerierte Objekte oder Avatare eingeblendet. Ebenfalls zum Einsatz kommen semitransparente Brillen bei der vermischten Realität (Mixed Reality, kurz MR). Dort soll sich die Wahrnehmung des Nutzers aber noch stärker mit der künstlichen Welt vermischen. Während AR rein passiv-visuell funktioniert, kann man bei MR mit den virtuellen Objekten interagieren. Als vielversprechendes Start-ups im Bereich Mixed Reality wird aktuell Magic Leap aus Florida gehandelt (siehe Video). Die 2011 gegründete Firma sammelte bisher fast zwei Milliarden Dollar, unter anderem von illustren Geldgebern wie den Internetriesen Alibaba und Google oder der US-Grossbank JP Morgan. Im vergangenen Monat investierte darüber hinaus auch das Verlagshaus Axel Springer in Magic Leap. (gr)