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WEGGIS: Keine Spur von Krise bei den vier Missen

Am Mittwoch kamen vier Schönheitsköniginnen ins Parkhotel nach Weggis, um für den aktuellen Jelmoli-Katalog Modell zu stehen. Der Job als Miss Schweiz scheint krisensicher zu sein.
«Wir verstehen uns wie vier dicke Freundinnen» (v.l.): Christa Rigozzi, Jannifer Ann Gerbber, Amanda Ammann und Whitney Toyloy vor dem Park Hotel in Weggis. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

«Wir verstehen uns wie vier dicke Freundinnen» (v.l.): Christa Rigozzi, Jannifer Ann Gerbber, Amanda Ammann und Whitney Toyloy vor dem Park Hotel in Weggis. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Es gibt sie zum Glück noch, die Branchen, welche die Krise überhaupt nicht spüren. «Wir haben bis heute noch keine einzige, krisenbedingte Absage registriert», erklärte Miss Schweiz-Manager Raffy Locher am Mittwoch. Gleich vier Schönheitsköniginnen wurden für Aufnahmen zum neuen Jelmoli-Versandkatalog für drei Tage im Park Hotel in Weggis gebucht. «Wir spüren die Krise gar nicht», erklärte Locher weiter. «Es läuft sowohl für die amtierende Miss Schweiz wie auch für ihre Vorgängerinnen nach wie vor sehr gut.» Bis Mitte Jahr seien viele praktisch ausgebucht. Locher: «Wir müssen höchstens befürchten, dass es am Anfang der zweiten Jahreshälfte, den traditionell schlechteren Monaten, etwas zurückgehen wird. Aber dann müsste die Krise schon noch schlimmer werden.»

Toyloy rundum happy
Miss Schweiz Whitney Toyloy freut sich über ihren krisensicheren Job. Vier Monate nach ihrer Wahl sagt sie: «Ich würde das jederzeit wieder machen. Die Arbeit als Model, Moderatorin und Repräsentantin ist sehr vielseitig, kommunikativ und natürlich auch anstrengend. Aber ich brauche das und hasse Langeweile.» Ein bisschen vermisst sie vor lauter Arbeit ihre Familie und Freunde. «Aber mein spannendes Amtsjahr geht ja rasend schnell vorbei», tröstet sie sich. Von Januarloch keine Spur. Von ihrem Freund Karim auch nicht, denn: «Er ist in meinem voll ausgebuchten Monat Januar beruflich ja auch in Polen unterwegs. Also, was soll's?» Was macht Whitney nach ihrem Amtjahr? «Ich will meine Matura machen, daneben weiter Aufträge als Ex-Miss erfüllen und interessiere mich danach für eine Marketing-Schule, die ich in Deutsch und Französisch absolvieren kann.»

Krisensichere Jobs
Die Krise kommt ganz offensichtlich auch bei ehemaligen Missen zuletzt an. «Ich kann mich vor Aufträgen kaum retten», sagte Whitneys Vor-Vorgägerin Christa Rigozzi, die im Februar für einen guten Zweck auch in die Karibik reisen wird. Auch die Agenda von Toyloy-Vorgängerin Amanda Ammann bleibt «ganz schön» voll. Immerhin gönnt sie sich bald ein paar Ferientage in Südafrika – und sucht daneben ein Praktikum bei der Uno. Ex-Sonderberater Adolf Ogi soll es richten? Jennifer Ann Gerber, die Miss Schweiz 2002/03, ist weiterhin als Moderatorin (unter anderem Star-TV, Automobil-Revue-TV) dick im Geschäft – und hat gerade einen grossen Modelauftrag bei Max Factor an Land gezogen. Merke also: Posieren, repräsentieren, moderieren, das ist und bleibt krisensicher.

André Häfliger

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