Weniger SMS und MMS übers Neujahr verschickt

SMS und MMS bleiben ein beliebtes Mittel zur Übermittlung von Neujahrswünschen in der Schweiz. Allerdings waren die Zahlen gegenüber dem Vorjahr um 1,5 Prozent rückläufig. Gratisdienste und soziale Medien machen dem Angebot Konkurrenz.

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An Silvester und Neujahr wurden weniger Glückwünsche übers Handy verschickt. (Bild: Keystone)

An Silvester und Neujahr wurden weniger Glückwünsche übers Handy verschickt. (Bild: Keystone)

Swisscom als grösster Mobiltelefonbetreiber der Schweiz verzeichnete an Silvester und Neujahr 48 Millionen SMS und MMS. Der Rückgang gegenüber 2010 beläuft sich damit auf 4,9 Prozent, wie die Firma am Montag mitteilte.

Den Rückgang begründet das Unternehmen mit der Vielzahl an Alternativen über soziale Medien wie Twitter und Facebook sowie Gratisdienste für Smartphones. Swisscom schlüsselt die Nachrichten nicht nach Text- und Bildmitteilungen auf.

Sunrise meldete für die beiden Festtage zum Jahreswechsel 32,4 Millionen SMS und MMS. Im Vorjahr waren es noch 34,4 Millionen Nachrichten gewesen, der Rückgang beläuft sich somit auf 5,8 Prozent.

Nicht vom Rückgang erfasst, scheint die Konkurrentin Orange zu sein. Orange verzeichnete über die beiden Festtage 32,9 Millionen SMS und 1,26 Millionen MMS und somit total 34,16 Millionen dieser Nachrichten. Das sind 7,2 Prozent mehr als im Vorjahr, wie das Unternehmen am Berchtoldstag bekanntgab.

Alles zusammengerechnet verzeichneten die Mobilfunkanbieter über Silvester und Neujahr rund 114,6 Millionen SMS und MMS auf ihren Netzen. Im vergangenen Jahr waren es 116,1 Millionen gewesen. Die gesendete Nachrichtenmenge war damit um 1,5 Prozent rückläufig.

sda