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WERBUNG: Google: Anzeigenkunden finden ihre Werbung neben fragwürdigen Inhalten

Nach Beschwerden namhafter Anzeigenkunden will der Internetkonzern Google künftig verhindern, dass deren Werbung in direkter Nähe zu extremistischen Inhalten auftaucht.
Ein Youtube-Angestellter in Japan, wo die Videoplattform eine starke Präsenz hat. (Bild: Kiyoshi Ota/Getty (Tokio, 30. März 2013))

Ein Youtube-Angestellter in Japan, wo die Videoplattform eine starke Präsenz hat. (Bild: Kiyoshi Ota/Getty (Tokio, 30. März 2013))

«Wir wissen, dass Anzeigenkunden ihre Werbung nicht neben Inhalten sehen wollen, die mit ihren Werten nicht im Einklang stehen», schrieb der Google-Manager Philipp Schindler am Dienstag auf dem Blog des Unternehmens. Der Internetkonzern werde einen «strengen Blick» auf seine geltenden Richtlinien werfen und Vorkehrungen verschärfen, damit Werbung nur in Verbindung mit seriösen Inhalten erscheine.

Für die kommenden Monate kündigte Google Funktionen an, mit denen Werbetreibende «leichter und lückenlos» regeln könnten, wo auf YouTube und im Netz ihre Anzeigen erscheinen sollen. Bereits am Montag hatte sich Google gegenüber namhaften Werbekunden entschuldigt, deren Anzeigen vor allem auf dem Videoportal YouTube in Verbindung mit extremistischen Inhalten zu sehen waren. Auch gegenüber der SRF-Sendung «10vor10» gelobt Google Besserung, was Werbung von Schweizer Firman angeht: «Wir haben eine umfassende Überprüfung unserer Richtlinien und Tools für Werbung durchgeführt.» Man wolle Änderungen einführen, die den Marken mehr Kontrolle darüber geben, wo ihre Anzeigen landen.

Britische, Amerikanische und Schweizer Unternehmen reagieren

In den vergangenen Tagen hatte die britische Regierung und bekannte Firmen wie die Kaufhauskette Marks and Spencer und die HSBC-Bank ihre Google-Anzeigen gestoppt. Auch die BBC, die Zeitung «The Guardian» und der britische Zweig der US-Fastfoodkette McDonald's legten über Google geschaltete Anzeigen vorerst auf Eis. Für Google kann der vorübergehende Anzeigenstopp schwerwiegende Folgen haben, denn der US-Internetkonzern macht einen Grossteil seines Geldes mit dem Anzeigengeschäft im Netz.

Auch die Werbung von zahlreichen Schweizer Firmen, darunter jene der Swisscom, Post, Micasa, Ikea Schweiz taucht neben «Neonazi-Videos» auf, wie die Sendung «10vor10» von SRF am Dienstag berichtet. Werbung von Emmi, Post, Ikea, Swisscom und Coop würden auch bei amerikanischen Verschwörungs-Talkern landen. Die Schweizer Firmen betonen gegenüber «10vor10», dass Werbung in diesem fragwürdigen Umfeld keineswegs gewollt sei und man die betreffenden Kanäle sofort ausschliessen werde.

sda/spe

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