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WETTER: Schnee am Sonntag erwartet: Der Frühling bekommt kalte Füsse

Geöffnete Strassenkaffees und Eisdielen, zweistellige Plustemperaturen und niesende Pollenallergiker – der Föhnsturm brachte am Dienstag einen Hauch von Frühling. Der Winter gibt sich aber noch nicht geschlagen und setzt am Wochenende zu einem Comeback an.
Gelb ist die Farbe der Hoffnung, dass der Frühling doch endlich kommt: Blühender Huflattich in Meggen. (Bild: Leserbild: Margrith Imhof-Röthlin (Meggen, 13. März 2018))

Gelb ist die Farbe der Hoffnung, dass der Frühling doch endlich kommt: Blühender Huflattich in Meggen. (Bild: Leserbild: Margrith Imhof-Röthlin (Meggen, 13. März 2018))

Blühende Blumenrabatten kündigen in der Stadt Luzern den Frühling an. Vorbote der immer milderen Temperaturen ist auch der von der Stadtgärtnerei geschaffene Osterhase, der dieser Tage am Carl-Spitteler-Quai für Aufmerksamkeit sorgt (wir berichteten).

Am Donnerstag wurde es in den Alpentälern dank dem starken Südföhn angenehm warm, wie der Wetterdienst Meteonews mitteilte. In Giswil im Kanton Obwalden sind die Temperaturen auf frühlingshafte 18 Grad gestiegen und auch in Schwyz wurden 17 Grad gemessen. Auf Melchsee-Frutt wurden Föhnböen von bis zu 145 Kilometern pro Stunde verzeichnet. Auch am Freitag soll das Thermometer nochmals auf 10 bis 13 Grad ansteigen.

Das Frühlingserwachen ist aber nur von kurzer Dauer. «Im Laufe des Wochenendes sickert von Norden her immer kältere Luft bei uns ein, die Temperaturkurve zeigt steil nach unten», so Meteorologe Klaus Marquardt. Der Samstag zeige sich wolkenverhangen, vor allem am Nachmittag falle etwas Regen. «Die Temperaturen erreichen nur noch 5 bis 6 Grad und die Schneefallgrenze sinkt bereits unter 1000 Meter.» Gemäss Marquardts Prognosen gibt es in der Nacht auf Sonntag nochmals Schnee bis in tiefe Lagen.

Eistag in Sicht

Auch tagsüber soll es am Sonntag winterlich bleiben. Beim Blick auf das Thermometer dürften wohl wieder einige in Schockstarre verfallen: Mehr als 0 bis 3 Grad liegen auf der Alpennordseite nicht mehr drin. Dafür verantwortlich ist laut den Meteorologen die Bise, die den winterlichen Gesamteindruck zusätzlich verstärke.

Wer nach dem kalten Wochenende auf wärmeres Wetter hofft, wird zumindest am Montag enttäuscht. Gemäss der Prognose dürfte es mit der Polarluft aus Nordrussland am Montag an etlichen Orten in der Schweiz noch einmal einen Eistag geben. An einem solchen bleiben die Temperaturen ganztags im Minus. «Eistage im März sind zwar immer wieder möglich, treten aber nicht in jedem Jahr auf», so Marquardt. «Der an vielen Stationen im Flachland späteste Eistag seit Messbeginn wurde am 12. April 1986 registriert».

Einen zumindest kalendarischen Lichtblick für Frühlingsfans gibt es aber dennoch: Am Dienstag beginnt um 17.15 Uhr mitteleuropäischer Zeit der astronomische Frühling. Das Wetter hält sich allerdings nicht an diesen Fahrplan. Die Meteorologen erwarten an diesem Tag einen frostigen Morgen, Temperaturen im zarten Plusbereich und Hochnebel.

pd/dvm

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