WIRTSCHAFTSTREFF «GESICHTSPUNKTE»: Stefan Meier kocht für Federer & Co.

Grosse Ehre für den Stefan Meier: Zusammen mit zwei Bündner Starköchen kocht der Zuger an der grossen CS-Gala zur Wahl des Sportlers des Jahres.

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Das Zwetschgen-Kompott für Federer&Co. ist schon bereit: Der Zuger Starkoch Stefan Meier mit seiner Assistentin Stephanie Truddaiu. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Das Zwetschgen-Kompott für Federer&Co. ist schon bereit: Der Zuger Starkoch Stefan Meier mit seiner Assistentin Stephanie Truddaiu. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Zusammen mit den Bündner Starköchen Jacky Donatz und Reto Mathys kocht der Zuger Spitzenkoch Stefan Meier am 12. Dezember an der grossen CS-Gala zur Wahl der Sportlerin und des Sportlers des Jahres in Basel. Es werden 700 Gäste erwartet. «Mit den 60 Kilo Pflaumen-Dessertkompott für Federer & Co. habe ich schon begonnen», erzählte Meier am Donnerstagabend am Wirtschaftstreff «Gesichtspunkte» in Zug. «An diesem Anlass für so viele Leute kochen zu dürfen, ist für unser ganzes Team eine riesige Freude.»

Von Wirtschaftskrise bei den Starköchen also keine Spur. Wie lange aber dauert sie denn noch für jene, die betroffen sind? «Sicher noch bis Mitte des kommenden Jahres», sind sowohl Damian Henzi, CEO der Hochdorf-Gruppe, sowie Jürg Weber, Geschäftsleiter der LZ-Medien, überzeugt. Erst «in 18 Monaten geht?s wieder bergauf», meinte Michael Hobmeier, CEO der Valiant-Bank. Andere sind optimistischer. «Es geht langsam wieder aufwärts», erklärte Marie Walsch, die Leiterin von «PrinceWaterhouseCoopers» (PWC) in Zug. «Die Talsohle ist erreicht», sagte auch Susanne Thellung, UBS-Chefin in Zug. Bei der UBS sei die Krise vorbei: «Unsere Bank war technisch noch nie so gut aufgestellt wie heute.»

Längerfristige Auswirkungen
Es gehe jetzt sicher nicht «noch tiefer» runter, zeigte sich auch Hugo Schürmann, PWC-Leiter in Luzern, überzeugt. Indes: Auch wenn die Wirtschaft langsam wieder anziehe, müsse man bedenken, dass negative Phänomene wie etwa der Stellenabbau noch «längere Zeit» andauern könnten, gab Zugs Finanzdirektor, Regierungsrat Peter Hegglin, zu Bedenken.

André Häfliger, Zug