ZEIT: «Ich bin ein Freund von Fragen»

Der Soziologe Mark Riklin aus St. Gallen hat in der Nacht auf heute (wie wir alle) eine Stunde geschenkt bekommen. Gefundenes Fressen für ihn als Vertreter des Vereins für die Verzögerung der Zeit.

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«Das Warten ist in unserer Gesellschaft praktisch abgeschafft worden.» Mark Riklin im Wartehäuschen zwischen den Geleisen des Bahnhofs St.Gallen, das er gerne auch mal als Unterrichtsraum für seine Studenten zweckentfremdet. (Bild: Roger Grütter/ Neue LZ)

«Das Warten ist in unserer Gesellschaft praktisch abgeschafft worden.» Mark Riklin im Wartehäuschen zwischen den Geleisen des Bahnhofs St.Gallen, das er gerne auch mal als Unterrichtsraum für seine Studenten zweckentfremdet. (Bild: Roger Grütter/ Neue LZ)

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«Ich bin ein Freund von Fragen»

Interview ANnette WIrthlin

Für unser Treffen galt die Abmachung «9.15 Uhr, Bahnhof St. Gallen, Treppe Ost, oben.» Da ich keinen Kompass dabei habe, hätte das auch schief- gehen können. Was hätten wir getan?

Mark Riklin: Was Sie getan hätten, kann ich nicht sagen. (lacht) Ich hätte einfach gewartet. Für mich ist Warten nichts Negatives, sondern geschenkte Zeit. Irgendwann hätte ich wohl eine der letzten Telefonkabinen in diesem Land aufgesucht und Sie angerufen.

Deswegen fragte ich ja. Sie besitzen kein Handy. Wieso eigentlich nicht?

Riklin: Es hat sich bisher noch nicht aufgedrängt.

Wollte Sie noch niemand vom Gegenteil überzeugen?

Riklin: Klar. Für andere ist es manchmal nervig, dass ich nicht jederzeit erreichbar bin. Aber für mich ist es ein Stück Lebensqualität. Und es wird auch von vielen geschätzt, dass ich im Gespräch wirklich voll und ganz fürs Gegenüber da bin und nicht dauernd vom Vibrieren oder Piepsen in der Tasche abgelenkt werde.

Sind Sie ein Technologieverweigerer?

Riklin: Das wird mir immer wieder mal unterstellt. Aber ich bin weder Verteufler noch Verweigerer. Ich finde Handys eine wunderbare Erfindung, was aber noch lange nicht heisst, dass ich selber auch eines besitzen muss. Ich setze Mobiltelefone regelmässig im Unterricht ein. Bitte etwa meine Studierenden, eine Person ihrer Wahl anzurufen und mit ihr ein Kurzinterview zum Thema Fluch und Segen der Neuen Medien zu machen. Drei Minuten später werten wir die eingeholten Stimmen aus. Das ist eine wertvolle Ressource.

Sie sind Schweizer Landesvertreter des sogenannten Vereins zur Verzögerung der Zeit – meinen Sie das ernst?

Riklin: Viele verwechseln uns mit einem Juxverein. Doch wir haben ein ganz ernsthaftes Anliegen, nämlich über den Umgang mit Zeit nachzudenken. Unser Stilmittel ist der heitere Ernst, und somit ist es durchaus erwünscht, dass man über unseren Namen schmunzelt. Aber es wäre unsinnig zu meinen, es gehe uns einfach darum, die Zeit aufzuhalten. Es geht vielmehr darum, sich in der Kunst zu üben, auf der Klaviatur verschiedener Tempi zu spielen, und dann je nach Situation das richtige Tempo anzuschlagen.

Sie als Zeit-Experte können mir sicher sagen, wie ich mein Zeitmanagement besser in den Griff kriege. Stichwort-Work-Life-Balance ...

Riklin: Es ist ein Irrtum, dass wir Vereinsmitglieder lauter Zeit-Experten sind. Man kann sagen, wir haben ein gewisses Bewusstsein dafür, dass wir alle ein Problem haben, über das wir laut nachdenken. Hätte ich mein persönliches Zeitmanagement im Griff, würde ich sofort austreten.

Das Gerechte an der Zeit ist, dass wir alle gleich viel davon haben.

Riklin: Da bin ich anderer Meinung. Dass der Tag für alle 24 Stunden umfasst, ist eine rein mathematische Betrachtungsweise. Erstens ist die uns geschenkte Lebenszeit völlig ungleich verteilt, und zweitens leben manche Menschen unter gesellschaftlichen Zwängen – da wäre es eine Ohrfeige, wenn man sagen würde: «Wenn du gestresst bist, machst du etwas falsch.» Ich denke etwa an eine Fabrikarbeiterin in China mit 15-Stunden-Tag oder an alleinerziehende Eltern. Ich bin mir bewusst, dass ich zeitmässig enorm privilegiert bin.

Wie meinen Sie das?

Riklin: Ich geniesse eine hohe Zeitautonomie, bedingt durch das Privileg, zufällig in diese Kultur hineingeboren worden zu sein und zwei Studiengänge abgeschlossen zu haben. Ich sage manchmal, ich hätte gar keine Arbeit, denn ich darf für mein Geld genau das machen, was mein Leben ist. Immer nur fremdgesteuert zu sein, ist nicht lustig. Gleichzeitig ist es ein Irrtum unserer beschleunigten Gesellschaft, wenn wir immerzu meinen, wir seien der Zeit machtlos ausgeliefert.

Das heisst?

Riklin: Es gibt in unseren Tagesabläufen mehr unentdeckte Spielräume, als wir meinen. Wir sind nicht besonders gut darin, die Zeit zu verzögern, uns Zeitinseln zu schaffen. Aber es lohnt sich, daran zu arbeiten.

Dann sagen Sie doch mal, was man konkret tun kann, um nicht dauernd der Zeit hinterherzurennen, weil der Tag schlicht zu wenig Stunden hat.

Riklin: Ich bin ein Gegner von allgemeinen Tipps, denn jeder soll die Zeit dort «anhalten», wo es für ihn persönlich Sinn macht. Aber ich bin ein Anhänger der sogenannten Not-to-do-Liste, dem Pendant zur klassischen To-do-Liste, die so oft unseren Alltag terrorisiert. Es geht darum, den Alltag zu durchleuchten und sich bei allem, was man tut, zu überlegen, wieso tu ich das eigentlich? Ist das wirklich wesentlich? Oder tu ich es nur, um jemand anderem zu gefallen? Auf der Liste notiert man also alle Dinge, die man künftig unterlassen will. Daneben schreibt man auf, bis wann man diese Dinge erledigt, sprich unterlassen, haben will. Wirkt absurd, dahinter stecken aber wichtige philosophische Fragen.

Da geht es auch um die Kunst des Neinsagens, oder?

Riklin: Ja. Im Kleinen sowie im Grossen. Strenger mit sich zu sein, bevor man Ja sagt. Ich zum Beispiel habe viele Anfragen für Beratungen, Projektentwicklungen oder Referate, teilweise am Wochenende. Ich habe mir jetzt eine Mailbox eingerichtet mit dem Titel «Absagen». Und übe mich seit längerem im Absagen, was mir nicht besonders leicht fällt.

Damit haben viele Mühe. Wie machen Sies?

Riklin: Ich schreibe zum Beispiel, ich müsse das Projekt notgedrungen absagen, um als Schweizer Landesvertreter des Vereins zur Verzögerung der Zeit nicht auch noch das letzte Stück Glaubwürdigkeit zu verlieren. Oder weil ich eine wichtige Verabredung mit meinen Töchtern habe. Es ist interessant, was das im Gegenüber auslöst.

Wo sparen Sie sonst noch Zeit ein?

Riklin: Der Schriftsteller Rolf Dobelli stellte sich in einem Aufsatz einmal die Frage: «Welche News waren in diesem Jahr eigentlich wichtig?» Das Resultat war ernüchternd: fast keine. Deshalb steht auf meiner Not-to-do-Liste: Kurznachrichten lesen. Ich lese lieber mal einen längeren, ausgeruhten Hintergrundtext, als dass ich mich rund um die Uhr mit Kurzfutter abspeise.

Mehr Zeit für das Wesentliche – davon träumt jeder. Doch was ist denn eigentlich wesentlich?

Riklin: Was wesentlich ist, ist subjektiv. Aber kennen Sie das Buch «Fünf Dinge, die Sterbende bereuen»? Menschen, die im Sterben liegen, sind sich darin überraschend einig: Die klare Nummer eins ist das Investieren in die Beziehungen zu den Menschen, die einem wirklich wichtig sind. Wer das verpasst, bereut es meist. Ebenfalls als wesentlich angesehen wird, das tun zu können im Leben, was einem wirklich Freude bereitet.

Alles andere streicht man besser aus der Agenda.

Riklin: Genau. Delete. Löschen. Platz schaffen. Wenn das richtig gut gelingt, entsteht Leere. Vielen Menschen ist das unangenehm. Wir sind uns wenig gewohnt, Leere auszuhalten. Man wird auf sich selbst zurückgeworfen, mit der eigenen Vergänglichkeit konfrontiert. Apropos: Beim Warten geht es ja auch um solche zeitlichen Leerräume. Das Warten ist in unserer Gesellschaft praktisch abgeschafft worden. Den wunderbaren Wartesaal im Bahnhof St. Gallen zum Beispiel gibt es nicht mehr; er wurde mit der Erfindung des Taktfahrplans überflüssig. Dort, wo das Warten in unserer Gesellschaft noch existiert, greift man sofort zum Handy oder zur nächsten Gratiszeitung. Damit verbunden ist auch das Phänomen der «Leisure Sickness».

Das heisst Freizeit-Krankheit. Was bedeutet das?

Riklin: Menschen werden auffallend oft an Wochenenden und zum Ferienbeginn krank. Das hat mit der grossen Anspannung zu tun, die sich vor den Ferien angestaut hat und dann von einer radikalen Entspannung abgelöst wird.

Sie waren gerade in den Ferien. Ging es Ihnen auch so?

Riklin: Wir waren auf einem Campingplatz in Sardinien – wunderbar erholsame Ferien. Anfangs hatte ich tatsächlich einen Anflug von «Leisure Sickness». Bis zum letzten Moment schaufelte ich mich frei von der Arbeit. Schon auf der Fahrt Richtung Italien gings los mit einem Kratzen im Hals ... Und als wir wieder zurückkamen, wurde ich sogleich mit einer übervollen Mailbox «bestraft». Wir sollten uns üben im Schaffen von Übergängen. Wie ein Lokführer, der die Lokomotive langsam runterbremst, damit der Zug am Punkt X auch wirklich zum Stehen kommt.

Apropos Übergänge: In der Nacht auf heute wechselten wir von Sommer- auf Winterzeit und bekamen eine Stunde geschenkt. Das müsste voll in Ihrem Interesse liegen.

Riklin: So ist es. Sie wurde uns zwar im Frühling bereits gestohlen, aber egal. (lacht) Die politische Frage, ob es die Zeitumstellung braucht, interessiert mich weniger. Was mich fasziniert, ist der Gedanke, dass nachts um 3 Uhr die soeben durchlebte Stunde durch das Zurückstellen der Uhr noch einmal kommt. Dass man quasi eine zweite Chance bekommt. Ich sehe diese künstliche Situation als Metapher für das Anhalten der Zeit.

Dass einfach die Zeit stehen bleibt. Das würden sich viele wünschen.

Riklin: Allerdings. Ich habe mir schon öfter überlegt, was man unter dem Titel «Die geschenkte Stunde» künstlerisch machen könnte. Die meisten Menschen schlafen ja, wenn die Uhren zurückgestellt werden, ich auch. Man könnte für einmal wach bleiben und diese Stunde bewusst gestalten. Symbolisch könnte man eine Uhr mit Eis einfrieren oder den Zeiger eine Stunde lang an Ort und Stelle hüpfen lassen.

Was würden Sie tun, wenn Sie eine Stunde tatsächlich zweimal durchleben könnten?

Riklin: Ich würde wohl einen Erstversuch machen. Etwas, was ich noch nie getan habe.

So was wie Bungee-Jumpen etwa?

Riklin: Mich interessieren die körperlichen Wagnisse am wenigsten. Ich hoffe, mir wird nie ein Bungee-Sprung geschenkt. Ein verlockendes Wagnis wäre für mich zum Beispiel ein Frisurexperiment. Einfach Kahlschlag zu machen. Bisher habe ich das nicht gewagt, weil ich weiss, dass ich dann wieder mindestens drei Monate warten muss, um das Ergebnis zu korrigieren. (lacht)

Sie sagen, Entschleunigung sei einer der «Königswege zum Glück». Inwiefern?

Riklin: Die beiden grossen philosophischen Themen Glück und Zeit hängen stark zusammen. Ein ungarischer Glücksforscher sagt: «Glück ist die Zeit, in der man sie vergisst.» Es kommt selten vor, aber wenn man mit einer Tätigkeit oder Person derart beschäftigt ist, dass man sich selber für eine kurze Zeit vergisst, dann ist das wohltuend. Man spricht auch von Flow-Momenten. Oder von Selbstvergessenheit. Nur schon das Wort ist genial. Es lohnt sich zu überlegen, wann man solche Momente erlebt.

Wie ist es bei Ihnen?

Riklin: Ich liebe es, zehn Stunden am Stück im Speisewagen zu fahren. Der Schriftsteller Pascal Mercier beschreibt das Zugfahren in seinem Roman «Nachtzug nach Lissabon» als «Flussbett der Fantasie». Genau so erlebe ich das auch. Ich sitze da, muss mich um nichts kümmern, der Lokführer bringt mich sicher von A nach B, ganz im Gegensatz zum Autofahren, was für mich verlorene Zeit ist. Innere und äussere Landschaften ziehen an mir vorbei. Die diffuse Ablenkung durch die Wortfetzen der anderen Passagiere wirkt inspirierend.

Momente des kleinen Glücks. Sie haben vor 12 Jahren eine «Meldestelle für Glücksmomente» ins Leben gerufen. Stehen die Leute vor Ihrem Büro Schlange, um Ihnen zu melden, wann Sie besonders glücklich waren?

Riklin: Nein, überhaupt nicht. Ich würde mich total unglücklich machen, wenn ich daumendrehend dort sässe, bis jemand vorbeikommt. Dem Glück muss man entgegenlaufen. Ich bin immer wieder unterwegs mit diesem Thema, führe öffentliche Interventionen im Stadtraum durch, frage etwa Leute am Bahnhof nach ihren persönlichen Glücksmomenten und lasse sie dann von der Leitstelle der SBB über Lautsprecher verlesen. Das kann zum Beispiel sein: «Meine ersten Fingernägel nach jahrelangem Nägelkauen.»

Wie bitte? Solche Dinge verstehen die Menschen unter Glück?

Riklin: Sie reagieren sehr typisch. Viele Menschen sind erst einmal sprachlos, wenn man sie nach ihren persönlichen Glücksmomenten fragt. Denn das kleine Glück am Wegrand des Lebens entgeht vielen. Und dabei verpassen sie viel. Aber das Hören oder Lesen von Glücksmomenten anderer Leute schärft die Wahrnehmung für die eigenen. Das ist denn auch das Ziel der Meldestelle.

Sind wir Westeuropäer besonders schlecht darin, unser Glück zu sehen?

Riklin: Ich mag Pauschalisierungen nicht. Und ich halte wenig von diesen Listen der sogenannt «glücklichsten Länder der Welt». Es ist aber unbestritten, dass es auf der Welt viele Menschen gibt, denen es objektiv gesehen viel schlechter geht als uns, die sich jedoch über Kleinigkeiten freuen können. Das gibt mir schon zu denken.

Sie bekommen öfter Anfragen aus anderen Städten, die auch eine solche Meldestelle aufbauen wollen.

Riklin: Ich sehe darin die Bestätigung, dass sich unsere defizitorientierte Gesellschaft nach positiven Nachrichten sehnt. Ich habe einmal aus einer Tageszeitung alle Negativmeldungen herausgeschnitten. Es blieb nur noch ein Gitternetz übrig. Ich glaube, dass unsere Welt nicht ganz so schlecht ist, wie sie in den Medien oft abgebildet wird.

Stimmt. Neben all den Flüchtlingsschicksalen täten ein paar Positivmeldungen hin und wieder gut.

Riklin: Sie sagen es. Ich stieg kürzlich in Salzburg aus einem Zug aus, da kamen auf dem gleichen Bahnsteig gerade Flüchtlinge aus dem Osten an, die aber nicht nach München weiterreisen durften. Frauen mit kleinen Babys auf den Armen, ohne Gepäck, aufgereiht in Zweierreihen. Das ist mir wahnsinnig eingefahren.

Wie haben Sie reagiert?

Riklin: Ich habe mich gefragt, was ich vor meiner Haustüre beitragen könnte, diesen traumatisierten Menschen das Gefühl zu geben, sie seien willkommen. Etwa einen Flüchtling an einen Fussballmatch mitnehmen? Oder eine Familie zum Essen einladen? Daran studieren meine Frau und ich gerade herum.

Das wäre für Sie gut investierte Zeit?

Riklin: Allerdings. Es ist mir wichtig, dass unsere Kinder erfahren, dass wir sehr privilegiert sind und dass es Möglichkeiten über eine anonyme Spende hinaus gibt, etwas beizutragen. Ich glaube, dass mehr als das Investierte zurückkommt, wenn man jemand anderem Glück bereitet.

Ein schönes Schlusswort. Sie haben mir einiges zum Nachdenken mitgegeben ...

Riklin: Ich bin ein Freund von Fragen, nicht von Antworten und Rezepten. Das übergeordnete Ziel von all dem, was ich mache, ist Fragen aufzuwerfen. Fragen sind das Vorzimmer der Erkenntnis.

Der Glücksucher

Zur Person wia. Mark Riklin (49) war ursprünglich Sekundarlehrer und studierte Psychologie, Soziologie und Politologie. Er arbeitet als freischaffender Journalist, als Geschichtenkurier im SBW Haus des Lernens und als Lehrbeauftragter an verschiedenen Fachhochschulen, etwa an der FHS St. Gallen. Dort unterrichtet er Fächer wie Öffentlichkeitsarbeit, Medienpädagogik oder Kreativität.

Vor zwölf Jahren rief er in St. Gallen die «Meldestelle für Glücksmomente» ins Leben; er ist zudem Begründer des Archivs für Vätergeschichten und offizieller Schweizer Landesvertreter des internationalen Vereins zur Verzögerung der Zeit, der gerade sein 25-Jahr-Jubiläum feiert. Der verheiratete Vater zweier Töchter im Alter von 6 und 8 Jahren («meine wichtigste Rolle überhaupt») lebt in Speicher AR, in der Nähe von St. Gallen.