Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

ZENTRALSCHWEIZ: Geglückter Sendestart von Tele 1

Der neue Zentralschweizer TV-Sender Tele 1 ist seit Montagabend auf Sendung. Den Start erlebten rund 100 Gäste live im LZ-Medienhaus mit.
Symbolischer Akt: Erwin Bachmann, Jürg Weber, Oliver Kuhn und Bruno Hollenweger schliessen Tele 1 ans Netz an. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Symbolischer Akt: Erwin Bachmann, Jürg Weber, Oliver Kuhn und Bruno Hollenweger schliessen Tele 1 ans Netz an. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

«Die Erleichterung ist riesig», sagte Tele-1-Chefredaktor Oliver Kuhn nach dem erfolgreichen Sendestart. Punkt 18 Uhr ging Tele 1 erstmals auf Sendung. Auf die Nachrichten folgten Schlag auf Schlag das Tagesinterview, die Sendungen Wetter, Sport, Gesundheit und Kochen. Die Sendungen waren zwar voraufgezeichnet. «Trotzdem hätte einiges schiefgehen können», so Kuhn. «Vor allem die Programmierung ist sehr heikel.» Nun will Kuhn noch an einigen Details wie Ton und Licht herumfeilen. «Auch inhaltlich stehen wir noch am Anfang, obwohl wir bereits ein solides Programm gezeigt haben», so Kuhn. Insgesamt zieht er aber ein positives Fazit: «Was wir in nur zehn Monaten auf die Beine gestellt haben, ist schon fast übermenschlich.»

Dem Sendestart wohnten am Montagabend rund 100 geladene Gäste bei. VR-Präsident Erwin Bachmann (LZ Medien Holding AG) und Jürg Weber (Leiter Medien Zentralschweiz) sorgten mit Tele 1-Geschäftsleiter Bruno Hollenweger und Chefredaktor Oliver Kuhn symbolisch für die ersten Stromstösse beim neuen Zentralschweizer Fernsehen Tele 1.

«Medienhäuser sind heute gut beraten, in allen Sparten tätig zu sein», erklärte Bachmann. Regionales Fernsehen zu machen sei «nicht unbedingt ein gutes Geschäft», aber «im Verbund» sei dies «sehr wohl eine lohnende» Aufgabe. Jürg Weber seinerseits weiss inzwischen: «Fernsehen schauen ist eine gemütliche Sache, Fernsehen machen aber weniger.» Ganz stolz waren Hollenweger und Kuhn: «In nur zehn Monaten hat unser Team fast Wunder vollbracht!»

Zum Start gab es viele Komplimente. «Der neue Sender kommt frisch und fröhlich daher», attestierte die Luzerner SVP-Nationalrätin Yvette Estermann. Auf die Frage, was sie sich selber am liebsten im TV ansieht antwortete sie: «Bones» und «CSI». Auch die Urner FDP-Nationalrätin Gabi Huber mag Krimis, «daneben Politik und die Tagesschau, sonst praktisch nichts».

«Neben Krimis und guten Diskussionen auf allen Sendern schaue ich vorwiegend Sport», sagte Nationalrats-Parteikollege Georges Theiler, vor allem Handball. Kein Wunder: Handball-Star Andy Schmid ist der Sohn von Theilers Lebenspartnerin Erika Schmid. Sport (vor allem Fussball und Tennis) steht auch bei Verleger Peter Wanner an erster Stelle: «Es folgen Regionalfernsehen sowie ab und zu Polit-Talks und '10vor10'.» Info-Sendungen sowie Sport sind auch die Lieblingssendungen von Erwin Bachmann.

SVP-Nationalrat Felix Müri gestand: «Ich schaue mit die ZDF-Soap 'Alisa – folge deinem Herzen' an. Gut ist eben, dass sie auch oft wiederholt wird.» NZZ-CEO Albert P. Stäheli und NZZ-VR-Präsident Conrad Meyer sind sich unisono einig: «Die Sendung 'NZZ Format' gehört zum Besten, was die Schweiz im Fernsehen zu bieten hat.»

Andere sprachen weniger übers Fernsehen als vielmehr über frühere Erlebnisse in der Pfadi: Stadträtin Ursula Stämmer hiess als Pfadfinderin Rontu (treuer, zuverlässiger Hund), Unternehmer Peter Vonarburg wurde Büwu (Bücherwurm) genannt und Luzern Tourismus-VR-Vizepräsident Edwin Rudolf hörte auf den Namen Fisch.

André Häfliger

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.