ZÜRCHER SIXDAYS: Abderhalden glaubt fest an Risi/Marvulli

Päng! Punkt 20.03 Uhr gab Radikone Andy Rihs am Dienstagabend vor knapp 3000 Fans im Hallenstadion den Startschuss zum 53. Zürcher Sechstagerennen.

Drucken
Teilen
Der dreifache Schwingerkönig Jörg Abderhalden drückt dem Duo Risi/Marvulli am Sechstagerennen die Daumen. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

Der dreifache Schwingerkönig Jörg Abderhalden drückt dem Duo Risi/Marvulli am Sechstagerennen die Daumen. (Bild André Häfliger/Neue LZ)

«Ich hoffe, dass man diesen Startschuss auch nächstes Jahr wieder geben darf», sagte der 67-jährige BMC-Teamchef und Unternehmer Andy Rihs, der das 53. Zürcher Sechstagerennen eröffnet hat. «Zum einen wird ja Sympathieträger Bruno Risi fehlen. Zum anderen aber fehlt uns in der Schweiz eine 250 Meter lange Hallenbahn, auf der man das ganze Jahr hindurch trainieren kann.» Rihs setzt da «voll und ganz» auf das Projekt in Grenchen: «Wenn dieses realisiert wird, können wir in drei, vier Jahren dann wieder mit mehr Schweizer Rundstrecken-Stars und Risi-Nachfolgern rechnen. Denn da fehlt es uns eindeutig am Nachwuchs.»

Veranstalter Urs Freuler ist in Sachen Zukunft der Sixdays zuversichtlicher. Er zeigte am Dienstagabend stolz auf die Markierung auf der Bahn: Da ist das 54. Sechstagerennen schon mit Datum ausgeschrieben. «O mein Papa», lachte Schlagerikone Lys Assia, die mit dem gleichnamigen Lied bekannt wurde, zu Freuler. «Das wäre ja ein Jammer, wenn es diesen tollen Event nicht mehr geben würde. Diese Stimmung hier ist doch einfach einmalig schön!» TV-Wettermoderator Peter Wick stimmte ihr «vollumfänglich» zu.

Abderhaldens Favoriten
«Mir ist es eigentlich egal, wer gewinnt», gab TV-Satiriker, Werber und Kinderbuchautor Frank Baumann zu. «Für mich ist das hier vor allem ein gesellschaftlich und kulturell relevanter Anlass.» Gar nicht egal sind die Resultate indes Jörg Abderhalden. «Ich will genau wissen, wie Bruno Risi und Franco Marvulli fahren – und siegen! Ich bin sicher, es wird am Schluss einen grandiosen Abschiedstriumph für Bruno geben. Das hat er schliesslich mehr als verdient!» Genau das hofft übrigens auch TV-Sportreporter Hans Jucker: «Fraco und Bruno sind langjährige Freunde von mir. Ich drück ihnen fest beide Daumen.»

André Häfliger, Zürich