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ZÜRICH / LAUSANNE: Eltern kennen Onlinefreunde der Kinder kaum

Eine repräsentative Umfrage der Stiftung Pro Juventute zeigt, dass nur 15 Prozent der Eltern wissen, mit wem ihre Kinder im Internet Kontakt haben. Deswegen lanciert die Stiftung eine Aufklärungskampagne, um Eltern auf die Online-risiken aufmerksam zu machen.
Eltern können Kinder auf den Umgang mit unerwünschten Inhalten im Internet vorbereiten. (Symbolbild) (Bild: Keystone / Christian Beutler)

Eltern können Kinder auf den Umgang mit unerwünschten Inhalten im Internet vorbereiten. (Symbolbild) (Bild: Keystone / Christian Beutler)

Rund 34 Prozent der befragten Eltern geben an, dass sie nicht so genau oder überhaupt nicht wissen mit wem ihre Kinder im Internet verkehren. Und 28 Prozent geben an, dass sie ungefähr wissen, mit wem die Kinder online Kontakt halten.

Sexualaufklärung im Hinblick auf neue Medien erforderlich

Mit den Kindern und Jugendlichen über Sexualität zu sprechen, falle vielen Müttern und Vätern schwer, so Daniela Melone, Leiterin der Elternberatung der Pro Juventute. Ganze 11 Prozent der Befragten gaben in der Studie an, dass sie nie über die Online-Risiken im Zusammenhang mt Sexualität gesprochen haben.

Diese Gefahren sind im Netz aber oft nur einen Klick entfernt. Schnell landen Kinder auf Websiten mit sexuellen Inhalten, klicken auf Pop-Ups mit pornographischen Inhalten oder erhalten gar Darstellungen zugeschickt. «Wenn Kinder über diese Gefahren besser aufgeklärt sind, können sie mit solchen Inhalten besser umgehen», erklärt Daniela Melone. Und weiter: «Eltern fehlt häufig das Bewusstsein, dass Kinder eine Ansprechperson zum Umgang mit der Cyberwelt brauchen.» Die digitale Welt und neue Entwicklungen stellen auch für manche Eltern eine Herausforderung dar. Deswegen bietet die Elternberatung der Pro Juventute individuelle Hilfe, beispielsweise im Umgang mit neuen Formen der Belästigung wie dem Sexting oder Grooming.

Hinweis: TelefonischBeratung für Eltern und Bezugspersonen unter 058 261 61 61 oder Online

pd/spe

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