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1. MAI: Krawalle während Zürcher Umzug

Der 1.-Mai-Umzug der Gewerkschaften ist am Sonntag traditionell auch von linksautonomen Gruppierungen begleitet worden. Die Stimmung war angespannter als in den vergangenen Jahren. So kam es denn auch bereits auf der Route durch die Innenstadt zu Sachbeschädigungen in der Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Farbschmierereien am Polizeigebäude nach dem traditionellen 1. Mai-Umzug in Zürich. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)

Farbschmierereien am Polizeigebäude nach dem traditionellen 1. Mai-Umzug in Zürich. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)

Ein Einkaufswagen brennt am Helvetiaplatz, nach dem traditionellen 1. Mai-Umzug am Tag der Arbeit, in Zuerich. (Bild: ENNIO LEANZA)
Polizeipräsenz am traditionellen 1. Mai-Umzug am Tag der Arbeit, in Zürich. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Die Polizei riegelt auf dem Helvetiaplatz Demonstranten ab. (Bild: ENNIO LEANZA)
Die Polizei beim Helvetiaplatz in Zürich. (Bild: ENNIO LEANZA)
Die Polizei riegelt auf dem Helvetiaplatz Demonstranten ab. (Bild: ENNIO LEANZA)
Die Polizei riegelt auf dem Helvetiaplatz Demonstranten ab. (Bild: ENNIO LEANZA)
Demonstranten zünden Pyros auf dem Helvetiaplatz. (Bild: ENNIO LEANZA)
Die Polizei riegelt auf dem Helvetiaplatz Demonstranten ab. (Bild: ENNIO LEANZA)
Ein verkleideter Kundgebungsteilnehmer am traditionellen 1. Mai-Umzug. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Ein verkleideter Demonstrant in Zürich. (Bild: ENNIO LEANZA)
Kundgebungsteilnehmer tragen Transparente und Fahnen am traditionellen 1. Mai-Umzug in Zuerich. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Ein Umzugsteilnehmer in Zürich. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Rund zehntausend Personen nahmen am 1. Mai Umzug in Zürich teil. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Der Tag der Arbeit steht dieses Jahr im Zeichen der AHV. Die Gewerkschaften stellen den 1. Mai unter das Motto "Gemeinsam kaempfen - fuer eine starke AHV". Der Slogan des Zuercher 1. Mai-Komitees heisst zudem "Wir sind alle Fluechtlinge". (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Kundgebungsteilnehmer in Zürich. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Kundgebungsteilnehmer in Zürich. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Kantonsrat Markus Bischoff spricht am traditionellen 1. Mai-Umzug in Zürich. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Ballone und Transparente. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Kundgebungsteilnehmer tragen Transparente am Umzug in Zürich. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Der Tag der Arbeit steht dieses Jahr im Zeichen der AHV. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
SP-Kantonsraetin Mattea Meyer spricht am traditionellen 1. Mai-Umzug am Tag der Arbeit, in Zuerich. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Polizisten warten in ihrem Kastenwagen. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Farbschmierereien am Gebäude der Zürcher Kantonspolizei, nach dem Umzug. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Weitere Schmierereien. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Farbschmierereien am Zürcher Bezirskgebäude. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
Es gab einen Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Franken. (Bild: KEYSTONE/Ennio Leanza)
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1. Mai in der Schweiz

Unter den etwa 10'000 Umzugsteilnehmenden befanden sich rund 300 Personen aus der linksautonomen Szene, wie es in einer gemeinsamen Medienmitteilung der Stadt- und der Kantonspolizei Zürich heisst. Aus deren Reihen wurden immer wieder Rauchpetarden und Knallkörper gezündet, Farbbeutel geworfen und Scheiben besprayt.

Die Aktionen der Linksaktivisten fanden jeweils an neuralgischen Punkten der Umzugsroute statt, etwa bei internationalen Gastroketten oder Banken. Ziel waren auch das Bezirksgebäude sowie verschiedene Gebäudefassaden der Kantonspolizei. Der Sachschaden beläuft sich nach Polizeiangaben auf mehrere zehntausend Franken.

Stadt- und Kantonspolizei sind mit einem Grossaufgebot in der Innenstadt präsent - sie halten sich aber im Hintergrund. Im Verlaufe des Tages wurden verschiedene Kontrollen durchgeführt und mehrere Personen vorübergehend mit Wegweisungen belegt. Die Demonstrierenden kündigten weitere Aktionen am Nachmittag an.

Bereits zu Beginn der Kundgebung am Morgen hatte die Gruppierung die sofortige Freilassung der neun Personen gefordert, die am Freitagabend verhaftet worden waren. Rund 60 Personen aus der linksautonomen Szene hatten vor zwei Tagen mehrere Container und ein Auto angezündet sowie diverse Scheiben eingeschlagen.

Züricher Polizei unterbindet Nachdemo mit Grossaufgebot

Ein Grossaufgebot der Zürcher Polizei hat am Sonntagnachmittag eine Gruppe von 80 Personen auf dem Helvetiaplatz eingekesselt und damit eine Nachdemonstration unterbunden.

Abseits der 1.-Mai-Feierlichkeiten versammelten sich wie in den vergangenen Jahren rund 80 Personen auf dem Helvetiaplatz. Die Polizei war am Nachmittag mit einem Grossaufgebot vor Ort.

Sie sperrte sämtliche Strassen und Wege rund um den Platz ab und verhinderte so, dass sich die Gruppe in Richtung Langstrasse in Bewegung setzen konnte. Kurz vor 16 Uhr rückte die Polizei schliesslich näher und kesselte die Anwesenden auf dem Platz ein.

Die Eingekesselten werden von der Polizei einzeln kontrolliert und anschliessend vom Ort weg gewiesen, sagte Werner Schaub, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Das Ziel von Stadt- und Kantonspolizei sei es gewesen, eine mögliche Nachdemonstration sowie weitere Sachbeschädigungen zu verhindern.

sda

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