140 Kilo Kokain in Coop-Bananenkisten gefunden

Es sind keine Einzelfälle. Immer wieder kommt es zu Drogenfunden in Bananenlieferungen. So neuerdings im Tessin und in der Ostschweiz.

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Ein beliebter Weg, um Kokain zu schmuggeln: Bananenkisten. (Bild: Keystone)

Ein beliebter Weg, um Kokain zu schmuggeln: Bananenkisten. (Bild: Keystone)

(mma/20Minuten) 140 Kilo Kokain seien insgesamt in den letzten Wochen in den Kantonen Glarus, Graubünden, St. Gallen und Tessin in den Filialen eines Grossverteilers in Bananenschachteln sichergestellt worden. Das bestätigt die Bundesanwaltschaft (BA) gegenüber der Zeitung «20 Minuten».

Die Lieferung soll von Holland her in die Schweiz gekommen sein, Ursprung sei aber wohl Südamerika, schreibt die Bundesanwaltschaft. Gegen die unbekannten Täter werde ermittelt. Der Wert der Drogen betrage mehrere Millionen Franken, so die Bundesanwaltschaft in ihrem Schreiben an «20 Minuten» weiter.

50 Kilogramm in St.Gallen gefunden

In St. Gallen genauer in der Filiale im Einkaufszentrum Haag Center sollen alleine 50 Kilo Kokain in Bananenschachteln gefunden worden sein. Nach diesem Fund mussten viele Coop-Filialen ihre Bananenlieferungen überprüfen. «Alle Geschäftsführer der Region wurden angewiesen, Bananenschachteln zu kontrollieren», so ein Leserreporter gegenüber «20Minuten». Neben den Drogen seien in den Schachteln auch Peilsender gefunden worden sein.

Auch bei anderen Verteilern kommen Kokainfunde immer mal wieder vor. So erregte der Fund einer halben Tonne des weissen Pulvers beim deutschen Detailhändler Aldi im deutschen Bundesland Mecklenburg-Vorpommern im Frühling 2019 grosses Aufsehen. Der Wert dieser Lieferung wurde auf 25 Millionen Euro geschätzt.