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170 Jahre Bundesrat: So hat er sich entwickelt

Die Bundesratswahlen stehen an: Der Blick in die Geschichte, zeigt, welche Rolle Herkunft, Geschlecht, Sprache und Parteizugehörigkeit dabei schon immer spielten.

Frauen

Elisabeth Kopp (FDP), die erste von bisher sieben Frauen im Bundesrat, wurde 1984 gewählt und fünf Jahre später zum Rücktritt gedrängt. 2010/2011 gab es rund 14 Monate lang eine weibliche Mehrheit in der Landesregierung. Dafür sorgten Micheline Calmy-Rey (SP, Genf), Doris Leuthard (CVP, Aargau), Eveline Widmer-Schlumpf (BDP, Graubünden) und Simonetta Sommaruga (SP, Bern).


Kantone

Lange stand in der Verfassung: pro Kanton maximal ein Bundesrat. Dies sollte eine Dominanz grosser Kantone verhindern. Seit 1999 ist nur noch «Rücksicht zu nehmen, dass Landesgegenden und Sprachregionen angemessen vertreten sind». Mittlerweile konnte fast jeder Kanton einen Bundesrat stellen. Ausnahmen sind: Uri, Schwyz, Nidwalden, Schaffhausen und Jura.


Parteien

Fast ein halbes Jahrhundert lang war der Bundesrat freisinnig. Ab 1891 wurde die Opposition nach und nach eingebunden, bis 1959 die «Zauberformel» entstand. Seitdem beanspruchen die drei wählerstärksten Parteien je zwei und die viertstärkste einen Sitz. Bis 2003 waren es je zwei für FDP, SP und CVP und einer für die SVP, inzwischen hält die SVP den zweiten CVP-Sitz.


Sprache

Obwohl noch keine verfassungsmässige Vorgabe bestand, war die Ausgewogenheit der Sprachregionen von Beginn an wichtig. Schon im ersten Bundesrat war die lateinische Schweiz mit zwei Mitgliedern vertreten. Die Romandie stellt seit 1848 ununterbrochen mindestens einen Bundesrat. Anders das Tessin: Während mehr als der Hälfte der Zeit war es nicht repräsentiert.

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