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2000 Geburten während Asylverfahren

Die Zahl der Asylgesuche ist nicht deckungsgleich mit der Zahl der Asylsuchenden, die effektiv in die Schweiz gereist sind. Bei rund einem Drittel aller Gesuche, die in den ersten drei Monaten 2017 von Personen aus Eritrea gezählt wurden, handelte es sich um Geburten während des Asylverfahrens. Insgesamt wurden von Januar bis März 320 Kinder von eritreischen Gesuchstellern geboren, wie der Bundesrat kürzlich auf eine Anfrage aus dem Parlament festhielt.

Diese Kinder werden in das Asylgesuch der Eltern einbezogen, tauchen aber ebenfalls in der Asylstatistik auf. Im letzten Jahr gab es rund 2000 Geburten während des Asylverfahrens, wie das Staatssekretariat für Migration auf Anfrage mitteilt. In fast 600 Fällen stammten die Eltern aus Eritrea. Wenn die Eltern bei der Geburt bereits als Flüchtlinge anerkannt sind, das Asylverfahren also abgeschlossen ist, dann erhält auch das Kind den Flüchtlingsstatus – «sofern keine besonderen Umstände dagegen sprechen», wie es im Asylgesetz heisst. Im vergangenen Jahr gab es rund 1200 solche Fälle, davon betrafen 740 eritreische Staatsbürger. (bär)

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