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50 Millionen gehen bereits heute an die Presse

Nicht zu verwechseln mit dem aktuellen Streit um die Zustelltarife ist die indirekte Medienförderung über den Bund. Demnach erhält die Post jährlich 50 Millionen Franken, um die Zustellung der Zeitungen und Zeitschriften zu verbilligen. Davon gehen 30 Millionen Franken an die Regional- und Lokalpresse; 20 Millionen Franken an die Mitgliedschafts- und Stiftungspresse. Anspruchsberechtigt sind einzig Zeitungen und Zeitschriften, die mindestens zur Hälfte aus redaktionellen Beiträgen bestehen.

Bei Regional- und Lokalzeitungen fliessen Gelder nur für Publikationen mit einer Auflage zwischen 1000 und 40000 Exemplaren. Bei den Mitgliederzeitschriften gilt eine obere Grenze von 300000 Exemplaren. Gewinnorientierte Herausgeber haben zudem kein Recht auf die Vergünstigung. (rob)

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