60-jährige Männer gewinnen, 60-jährige Frauen verlieren

Drucken
Teilen

Männer mit Jahrgang 1957 profitieren als Teil der Übergangsgeneration von der Leistungsgarantie in der beruflichen Vorsorge. Zudem erhalten sie den AHV-Zustupf von monatlich 70 Franken. Die Unterschiede zwischen tiefen, mittleren und hohen Einkommen sind gering. Ab dem Rentenalter bekommen die 60-jährigen Männer 19265 Franken mehr AHV. Den höheren Renten stehen bescheidene Mehrbeiträge gegenüber, da dieser Jahrgang dafür nur wenige Jahre zahlt. Ein 60-Jähriger mit einem Monatslohn von 4000 Franken hat bis zur Pensionierung Mehrausgaben von 2091 Franken. Bei einem mittleren Monatslohn von 6427 Franken sind es 1701 Franken, während der Gutverdiener mit einem monatlichen Einkommen von 9000 Franken Mehrausgaben von 1937 Franken hat.

Anders sieht es bei Frauen aus, die 60 Jahre alt sind. Der Jahrgang 1957 ist der erste mit höherem Rentenalter, zuvor gilt eine Übergangsregelung. Für diesen sind die zusätzlichen Beiträge besonders spürbar, während sich der AHV-Zuschlag nur wenig auswirkt. Eine Frau mit tiefem Monatslohn von 4000 Franken leistet bis zur Pensionierung Mehrbeiträge von 6207 Franken. Dennoch muss sie als Rentnerin wegen der zweiten Säule eine Einbusse von 7214 Franken im Kauf nehmen.