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ABSTIMMUNG: Zürich: Klare Nein-Tendenz zur Fremdspracheninitiative

Im Kanton Zürich zeichnet sich ein Nein zur Volksinitaitve «Mehr Qualität – eine Fremdsprache an der Primarschule» ab.
Die Kinder der Zürcher Volksschule werden weiterhin Französisch und Englisch auf der Primarstufe lernen. Das Stimmvolk lehnte die Initiative der Lehrerverbände für nur eine Fremdsprache auf dieser Stufe ab. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Kinder der Zürcher Volksschule werden weiterhin Französisch und Englisch auf der Primarstufe lernen. Das Stimmvolk lehnte die Initiative der Lehrerverbände für nur eine Fremdsprache auf dieser Stufe ab. (Bild: KEYSTONE/GAETAN BALLY)

Die Schüler im Kanton Zürich dürften auch in Zukunft zwei Fremdsprachen in der Primarschule lernen. Eine erste Hochrechnung zeigt, dass die Fremdspracheninitiative der Lehrerverbände abgelehnt wird. Die Initianten wollten das Erlernen der zweiten Fremdsprache in die Sek verschieben.

Gemäss erster Hochrechnung des Kantons sprechen sich 41 Prozent der Stimmbeteiligten für die Initiative «Mehr Qualität - eine Fremdsprache an der Primarschule» aus. Die Hochrechnung basiert auf der Auszählung von 91 der 182 Gebiete. Die Stimmbeteiligung dürfte bei rund 43 Prozent liegen.

Heute beginnen die Zürcher Volksschüler mit der ersten Fremdsprache - Englisch - in der zweiten Klasse. Französisch kommt als zweite Fremdsprache ab der fünften Klasse dazu. Dies wird nun voraussichtlich auch in Zukunft so bleiben.

Die Initianten verlangten, dass die zweite Fremdsprache in der Zürcher Volksschule erst in der Oberstufe eingeführt wird - dafür mit mehr Lektionen. Sie waren der Ansicht, dass die Kinder so nach neun Jahren Schulzeit trotzdem auf dem gleichen Wissensstand seien wie mit dem heutigen System.

Regierungsrat und Kantonsrat lehnen die Initiative ab. Das Zürcher Bildungssystem würde nach unten nivelliert. Sie befürchten, dass das "beliebte" Frühenglisch und nicht Französisch geopfert würde. Welcher der beiden Fremdsprachen hätte verschoben werden sollen, liessen die Initianten aber ohnehin offen.

sda

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