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Jetzt ist klar, wer die Marroni-Stände in der Stadt Luzern betreiben kann

Sieben Anbieter, fünf Standplätze: Die Stadt Luzern hat entschieden, welche «Marronibrater» bis 2023 einen Stand führen dürfen. Freuen können sich langjährige Standbetreiber sowie zwei neue.
Yasmin Kunz
Gzim und Dashurije Ismaili dürfen bis 2023 den Marronistand unter der Egg betreiben. Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 01. Oktober 2018).

Gzim und Dashurije Ismaili dürfen bis 2023 den Marronistand unter der Egg betreiben. Bild: Corinne Glanzmann (Luzern, 01. Oktober 2018).

Sieben Anbieter haben sich für fünf Marroni-Standplätze beworben. Nun hat die Stadt Luzern entschieden: Es bleibt fast alles beim Alten. Heisst: Die bisherigen Standorte unter der Egg, auf der Seebrücke und am Mühlenplatz werden für die Dauer von vier Winterhalbjahren von 2019 bis 2023 von den bisherigen Anbietern betrieben werden.

Für den Standort an der Pilatusstrasse und den neuen auf dem Löwenplatz wurden zwei neue Bewerbungen berücksichtigt. Die Namen der Anbieter will Mario Lütolf, Leiter Stadtraum und Veranstaltungen, kommunizieren, wenn die Zuteilungen rechtskräftig abgeschlossen sind.

Grosse Freude bei langjährigen «Bratern»

Gzim und Dashurije Ismaili, die seit 2012 den Stand unter der Egg betreiben, freuen sich riesig über den Zuschlag. «Wir wussten, dass wir die Kriterien der Stadt erfüllen. Trotzdem freuen wir uns nun sehr, da wir den Entscheid schwarz auf weiss haben.» Irmgard Ambühl geht es genau gleich.

«Ich bin überglücklich. Nun kann ich in Ruhe alt werden.»

Irmgard Ambühl, 61, Marronibraterin am Mühlenplatz

Ambühl verkauft seit 30 Jahren am Mühlenplatz Marroni und weiss seit Mittwoch, dass sie ihren Stand bis 2023 weiterführen kann. «Ich bin überglücklich. Nun kann ich in Ruhe alt werden», sagt die 61-Jährige. Die Freude sei wohl nicht nur seitens der «Marronibrater» gross, sondern auch bei der Luzerner Bevölkerung, sagt Gzim Ismaili. «Wir haben in den vergangenen Jahren zahlreiche nette Menschen kennengelernt, viele davon sind Stammkunden geworden.» Man freue sich, diese nun weitere vier Saisons bedienen zu können.

Präsentation vor der Jury

Die Standplätze wurden erstmals in Form eines Kriterien-Wettbewerbs ausgeschrieben. Dieser umfasst unter anderem eine Jury-Empfehlung, wenn mehr entsprechend qualifizierte Bewerber als verfügbare Standplätze vorhanden sind. Alle sieben Bewerber mussten sich vor einer dreiköpfigen Jury, die sich aus der Kommission für offene Vergabeverfahren zusammensetze, beweisen.

Entschieden hat letztlich jedoch die Stadt Luzern, wie Mario Lütolf sagt. Neu wird die Bewilligung für vier statt für drei Jahre vergeben. Die Bewilligungsfrist kann jedoch entzogen werden, falls die Auflagen nicht oder nicht mehr erfüllt sind.

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