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ANBAU: Kontrolle von Hanfplantagen und bekifftes Fahren

Wie die Polizei mit sichergestellten Hanfblüten auf der Strasse umgehen soll, ist nur eine der zahlreichen sicherheitsrelevanten Fragen, welche die Verbreitung des CBD-Hanfs aufwirft. SVP-Nationalrat Thomas de Courten (BL) hatte vergangene Woche in dieser Zeitung die Vermutung geäussert, dass unter dem Deckmantel erlaubten Hanfs auch verbotenes Cannabis angebaut werde.

Gian Andrea Rezzoli von der Kantonspolizei St. Gallen hält fest, dass sich Hanfbauern registrieren müssen und von der Polizei stichprobenartig kontrolliert werden. Laut Rezzoli ist es bisher zu keinem Verstoss gekommen. Im Tessin kontrollierte die Polizei kürzlich eine Grossplantage mit 42 400 Pflanzen – keine Probe überschritt den verbotenen THC-Grenzwert von einem Prozent.

Im Strassenverkehr wiederum besteht die Gefahr, dass Automobilisten schläfrig werden, nachdem sie CBD-Hanf konsumiert haben. Die Polizei kann sie deswegen wegen Fahruntüchtigkeit büssen – genauso wie andere Automobilisten, die zu übermüdet sind, um ein Auto zu lenken. Im Unterschied zum CBD gibt es beim THC Grenzwerte für Automobilisten. Demnach sind lediglich 1,5 Mikrogramm THC pro Liter Blut erlaubt. Beim legalen Hanf ist der Anteil an THC jedoch so tief, dass diese Limite kaum je erreicht wird. (rob)

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