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ARBEITSMARKT: Seco erteilt Linken eine Abfuhr

SP und Gewerkschaften fordern einen Ausbau der flankierenden Massnahmen. Davon will das Seco nichts wissen.
Red.
Seco-Chefin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch: «Ich arbeite sicher gern. Aber ich hatte nie das Gefühl, mehr leisten zu müssen, um mich gegen einen Mann durchzusetzen.» (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Seco-Chefin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch: «Ich arbeite sicher gern. Aber ich hatte nie das Gefühl, mehr leisten zu müssen, um mich gegen einen Mann durchzusetzen.» (Bild: Keystone/Gaetan Bally)

Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Chefin des Staatssekretariats für Wirtschaft, warnt vor einem Ausbau der flankierenden Massnahmen. Man dürfe den Arbeitsmarkt nicht überregulieren, sagt sie im Interview mit der «Zentralschweiz am Sonntag»: «Sonst kommen wir in das gleiche Fahrwasser wie unsere Nachbarn.» Die flankierenden Massnahmen funktionierten, es gäbe weder einen generellen Lohndruck noch würden Schweizer vom Arbeitsmarkt verdrängt, so Ineichen-Fleisch weiter. Es brauche daher weder einen Mindestlohn noch andere Massnahmen gegen Lohndumping.

Damit erteilt Ineichen-Fleisch der SP und den Gewerkschaften eine Abfuhr, die einen Ausbau der flankierenden Massnahmen fordern. Entsprechend harzig laufen die Gespräche in der vom Bund eingesetzten Arbeitsgruppe aus Vertretern von Arbeitgebern, Gewerkschaften, Kantonen und Bund. Die auf Ende dieses Jahres angekündigte Einigung lässt weiter auf sich warten. «Wir brauchen noch etwas mehr Zeit», so die Seco-Chefin.

Etwas mehr Zeit braucht das Seco auch für die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen mit Indien. Man stehe zwar in engem Kontakt mit der indischen Delegation. «Ein Abschluss bis Ende Jahr scheint im Moment aber eher unwahrscheinlich», so Ineichen-Fleisch.

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