Bildung

«Ärgerlich und unprofessionell» – Lehrerverband verärgert über PISA-Methoden

Der Lehrerdachverband LCH ist skeptisch gegenüber der aktuellen PISA-Studie. Die Ergebnisse seien zwar erfreulich, doch der Umgang der OECD mit kritischen Fragen zur Methodologie des Tests sei "ärgerlich und unprofessionell".

Drucken
Teilen
Der Lehrerdachverband LCH ist skeptisch gegenüber der aktuellen PISA-Studie. (Symbolbild)

Der Lehrerdachverband LCH ist skeptisch gegenüber der aktuellen PISA-Studie. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP/JOHANNES SIMON

Das teilte der Schweizer Lehrerverband (LCH) am Dienstag mit. Die Schweizer Resultate 2015 seien weder mit den Schweizer Resultaten des PISA-Zyklus von 2000 bis 2012 vergleichbar noch mit den aktuellen Ergebnissen der anderen OECD-Länder. Das sei "sehr ärgerlich und unprofessionell".

Vor allem drei Gründe haben laut Verband zur "desolaten Situation" geführt: die Umstellung des Prüfungsmodus von Papier auf Computer, die Änderung der Stichprobe und die Änderung der Skalierung.