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ARMEE: Rekruten treiben zu wenig Sport

Schweizer Rekruten verletzen sich zu oft. Das liegt unter anderem am mangelhaften Sportprogramm. Dies zeigt eine neue Studie.
Kari Kälin
Ein Grenadier-Rekrut blickt über den Rand einer Senkung, Aufgenommen bei einer Häuserkampf-Übung der Grenadier-Rekrutenschule der Schweizer Armee in Isone TI. (Bild: Keystone)

Ein Grenadier-Rekrut blickt über den Rand einer Senkung, Aufgenommen bei einer Häuserkampf-Übung der Grenadier-Rekrutenschule der Schweizer Armee in Isone TI. (Bild: Keystone)

Werden in der Rekrutenschule mehr und qualitativ bessere Sportlektionen durchgeführt, müssen nur noch halb so viele junge Männer die RS abbrechen. Zu diesem Schluss kommt die Studie «Progress», welche das Bundesamt für Sport (Baspo) und die Militärakademie an der ETH Zürich (Milak) im Auftrag des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) verfasst haben. Die Studienautoren empfehlen deshalb, den Sportunterricht in der RS auszubauen und auch dabei auch ausgebildete Sportlehrer einzusetzen.

Zwar müssten heute gemäss dem Reglement «Sport in der Armee» wöchentlich 180 Minuten Sport auf dem Programm stehen. In der Regel wird diese Vorgabe aber deutlich unterschritten. Das wirkt sich offenbar negativ auf die Verletzungsrate aus. In Schweizer Truppen verletzen sich monatlich 18 von 100 Rekruten. Damit liegt die Verletzungsrate deutlich höher als in anderen Ländern, namentlich etwa Grossbritannien und den USA, wo pro 100 Rekruten monatlich 10 bis 15 Verletzungen registriert werden.

Stressprävention

Für die «Progress»-Studie analysierten die Wissenschaftler Daten von 619 Rekruten, die im Jahr 2011 die Durchdiener-RS in Aarau absolvierten. Dabei zeigte sich auch, dass Rekruten, die mehr und besseren Sportunterricht erhielten als ihre Kollegen, stressresistenter sind. Überdies steigt bei den «Sportlichen» die Motivation im Verlauf der RS, während sie bei den «Unsportlichen» sinkt.

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