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Aus gesundheitlichen Gründen: Armeechef Philippe Rebord tritt vorzeitig zurück

Zwei Jahre hätte Philippe Rebord noch an der Spitze der Armee bleiben sollen. Nun ist bereits Ende Jahr Schluss.

Eva Nowak, Mark Walther
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Korpskommandant Philippe Rebord kann doch nicht bis Ende 2020 Chef der Armee bleiben. Wie aus bundesratsnahen Quellen verlautet, tritt er bereits Ende Jahr zurück. Im Herbst hatte der Bundesrat den Vertrag des Westschweizers verlängert, der in drei Wochen 62 Jahre alt wird und damit sein ordentliches Rücktrittsalter erreicht. Rebord hatte aber über Neujahr während eines Interkontinentalflugs eine Beinvenen-Thrombose erlitten und gilt auch sonst als gesundheitlich angeschlagen. Heute Donnerstag will das Verteidigungsdepartement über den Rücktritt informieren.

Als mögliche Nachfolger werden Divisionär Hans-Peter Walser (55), Kommandant der Territorialdivision 2 in Aarau, und Divisionär Claude Meier (54), Chef Armeestab in Ittigen, gehandelt. Interessiert ist auch Korpskommandant Aldo Schellenberg (60). Ihm werden eher Aussenseiterchancen eingeräumt.

Rebord sah sich jüngst mit Vorwürfen konfrontiert, als jahrelange Spesenexzesse der Armeespitze publik wurden. Rebord räumte öffentlich Fehler ein und entschuldigte sich. Er sagte:

«Strafrechtlich und disziplinarisch kann man uns nichts vorwerfen, aber moralisch schon.»

Rebord hat über 30 Jahre als Berufsmilitär in der Armee gedient. Er übernahm den Chefposten Anfang 2017. Den Kauf neuer Kampfjets und einer neuen Fliegerabwehr muss er nun seinem Nachfolger überlassen.

Wird Ende Jahr zurücktreten: Philippe Rebord. (Bild: Keystone)

Wird Ende Jahr zurücktreten: Philippe Rebord. (Bild: Keystone)